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Stadt Wolfsburg „Gelb-Schwarze Renner“ gastieren in Wolfsburg
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „Gelb-Schwarze Renner“ gastieren in Wolfsburg
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10:01 19.05.2018
Die letzten ihrer Art: Carsten Meyer mit seinem Sammlerstück, dem „GSR“. Sohn Philip (8) hat für die Fahrt nach Wolfsburg extra schulfrei bekommen. Quelle: Fotos (2): Gero Gerewitz
Wolfsburg

Was ist schwarz-gelb und brummt durch Wolfsburg? Nicht nur Bienen, an diesem Wochenende auch die „Gelb-Schwarzen Renner“ – sie gehören zu den wenigen fahrtüchtigen Wagen dieses Typs, die es weltweit gibt.

14 dieser VW-Sondermodelle kommen über Pfingsten in Wolfsburg zusammen, drei von ihnen sind extra aus den Niederlanden angereist. Ein besonderes Treffen: Nur 3500 der sogenannten GSR hat VW gebaut, etwa 100 davon gibt es noch. „Und davon sind vielleicht 40 bis 50 noch fahrbereit“, schätzt Carsten Meyer, der das Treffen organisiert hat. „Als ich den Wagen 1990 gekauft habe, war er gefragt, aber noch kein Oldtimer“, erinnert er sich. Dennoch hat er von Anfang an auf Käfer-Treffen die Augen nach weiteren GSR offen gehalten und Adressen ausgetauscht. Inzwischen trifft sich die Interessengemeinschaft alle zwei Jahre.

In Wolfsburg sind die Classics-Fans zum ersten Mal. Gestern stand eine Führung im VW-Werk auf dem Programm. „Die Technik und Automatisierung ist beeindruckend!“, staunte Meyer. Auch Sohn Philip war mit dabei – die Schule hat dem Achtjährigen extra freigegeben.

Meyers GSR ist zwar mehr Hobby- als Familienauto, aber nicht zu unterschätzen: Erst 2017 hat Meyer es mit ihm zum Käfer-Treffen auf den Großglockner in Österreich geschafft.

In Wolfsburg steht am Pfingstsonntag um 10 Uhr ein Besuch im Automuseum an. „Wenn Interessierte dazukommen wollen, sind sie herzlich willkommen!“, so der 51-Jährige. Und interessiert sind viele: Wo immer die Bienen-Autos im Schwarm auftauchen, drehen sich die Köpfe, immer wieder kommt Meyer mit Passanten ins Gespräch.

Nach dem Museum geht es dann endlich dahin, wo die Renner hingehören: auf die Straße zur Ausfahrt. „Am schönsten ist es, wenn wir alle im Kreisel fahren“, lacht Oldtimerfreund Meyer. „Dann muss man nur noch auf das Verständnis der anderen Verkehrsteilnehmer hoffen.“

Von Frederike Müller

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