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Stadt Wolfsburg Gegen den Mülltourismus: Neuland baut Zäune um die Abfalltonnen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Gegen den Mülltourismus: Neuland baut Zäune um die Abfalltonnen
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20:00 11.07.2018
Müllplätze: Die Neuland setzt auf abschließbare Tore. Nur Mieter haben einen Schlüssel. Quelle: Boris Baschin
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Wolfsburg, Wolfsburg

Hintergrund ist der so genannte Mülltourismus. Immer wieder kommt es vor, dass Autofahrer aus benachbarten Gemeinde in Wolfsburg ihren Müll rasch und heimlich in fremde Mülltonnen werfen, um bei sich daheim Abfallgewicht und damit Müllgebühren zu sparen. Das rief die Neuland auf den Plan. „Wir möchten Mülltourismus vermeiden und dadurch die Kosten für Mieter und uns stabil halten“, so Janina Thom. Auch der Sauberkeit können abgesperrte Müllplätze dienen – und verhindern, dass Mieter vor vollen Containern stehen, weil Fremde dort ihren Unrat entsorgt haben.

Derzeit verfügt die Neuland in Wolfsburg über rund 400 sogenannte „Müllbehälterstandplätze.“ Umzäunt sind bereits sehr viele dieser Standorte, aber noch nicht alle – die Arbeiten schreiten daher ständig voran. Im Vorjahr waren zum Beispiel Bereiche des Hellwinkels an der Reihe, derzeit geht’s im Vogtlandweg auf dem Laagberg weiter.

Kontrollen statt Zaun mit abschließbarem Tor: Volkswagen Immobilien setzt auf eine Fachfirma, welche die Müllplätze an den Häusern im Auge behält. Quelle: Boris Baschin

Diese Maßnahmen sind nicht ganz billig, zumal Stück für Stück auch ältere Holzumrandungen durch massive Metallzäune ersetzt werden. Je nach Größe fallen pro Standort zwischen 5000 und 15.000 Euro an Kosten an, bei 400 Plätzen kommen unter dem Strich schnell mehrere Millionen zusammen.

VWI: Kontrolle der Müllplätze durch Fachfirma

VW Immobilien (VWI), der zweite große Wohnungsanbieter in Wolfsburg, setzt in Sachen Müllplätze auf ein anderes Konzept als die Neuland: Hier wird nicht völlig umzäunt und abgeschlossen, sondern kontrolliert – durch das Müll-Management einer bundesweit tätigen Fachfirma.

Eine Fremdfirma nimmt regelmäßig die Müllplätze rund um die VWI-Mietshäuser unter die Lupe. Dabei geht es nicht nur um überfüllte Container und Tonnen, sondern auch um den Inhalt. Die Mitarbeiter der Firma schauen zum Beispiel in die gelben Container und Tonnen für Verpackungsmüll und schichten auch mal um, wenn falsche Dinge in den Behältern gelandet sind. „Außerdem kontrolliert die Firma den Zustand der Plätze“, so Tobias Fruh, Pressesprecher von VW Immobilien. „Dabei geht es natürlich auch um die Sauberkeit!“ cba

Von Carsten Baschin

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