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Gefahr: Platten fallen vom CongressPark runter

Sicherungsmaßnahmen und ein Radweg Gefahr: Platten fallen vom CongressPark runter

Lockere Fassade am CongressPark, mögliche Rettung für den Kiosk am Amtsgericht – das waren zwei von mehreren wichtigen Themen im Wolfsburger Bauausschuss.

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Platten fallen runter: Schutzüberdachung am CongressPark.
 

Quelle: Gero Gerewitz

Wolfsburg.  Geht der CongressPark aus dem Leim? Zumindest lösen sich einzelne Platten der Natursteinfassade und fallen herunter, berichtete Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide am Donnerstagabend dem Bau- und Planungsausschuss. Erste Sicherungsmaßnahmen habe die Stadt bereits ergriffen.

So wurde am Westeingang eine provisorische Schutzüberdachung errichtet, damit niemand die Platten auf den Kopf bekommt. Zudem habe man erste Untersuchungen veranlasst, Ergebnis: Vorsichtshalber seien in den nächsten Wochen weitere Sicherungsmaßnahmen erforderlich – Bauzäune und „einfache Fallschutzgerüste“ im Nordwesten, Westen und Südwesten des Gebäudes, um Personenschäden zu verhindern. Und ganz gewiss seien Reparaturarbeiten erforderlich, Ausmaß und Umfang stünden aber noch nicht fest.

Aktuelles Thema ebenfalls: Die riesige Unterschriftenaktion von VfL-Fans gegen den möglichen Abriss der Trinkhalle am Amtsgericht. Was will der neue Eigentümer dort eigentlich machen?, wollte Ralf Krüger (SPD) wissen. Antwort von Hirschheide unter Ausschluss der Öffentlichkeit: Die genauen Pläne des Investors kenne die Verwaltung auch nicht; insbesondere sei nicht bekannt, ob ein Abriss anstehe. Die Botschaft von VfL-Fans und teilweise auch Politikern habe man aber sehr wohl verstanden: Die Verwaltung werde auf jeden Fall das Gespräch mit dem Investor suchen.

Bei der geplanten Ost-West-Achse für Fahrradfahrer vom Schillerteich bis zur Lessingstraße stolperte Ralf Krüger darüber, dass auf Pestalozziallee und Goethestraße im Grunde zwei Radwege vorgesehen seien – einer auf der Straße, einer auf dem Fußweg: „Ich bezweifle, dass wir das den Bürgern vermitteln können.“ Genau das sei aber das Ziel gewesen, entgegnete Geschäftsbereichsleiter Oliver Iversen. Schnelle Radfahrer könnten den Schutzstreifen auf der Fahrbahn nutzen; wer sich das nicht zutraue, fahre eben auf den Nebenanlagen. Bärbel Weist (PUG) glaubt daran: „In anderen Städten funktioniert das gut.“

Von Ulrich Franke

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