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Gas-Alarm: Schüler versprühte Pfefferspray

Wolfsburg Gas-Alarm: Schüler versprühte Pfefferspray

Die Ursache für den Gas-Alarm am Schulzentrum Westhagen ist geklärt: Ein Schüler hatte in dem betroffenen Klassenraum mit Pfefferspray gesprüht. Zwar „fahrlässig und nicht vorsätzlich“, wie die Stadt betont, dennoch könnte die Sache ernste Konsequenzen haben: Die Polizei leitete ein Ermittlungsverfahren ein - und womöglich müssen die Eltern des Schülers auch die Kosten für den Großeinsatz der Rettungskräfte tragen.

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Schulzentrum Westhagen: Der Fall ist geklärt, ein Schüler hatte Reizgas freigesetzt und für einen riesigen Einsatz gesorgt.

Quelle: Boris Baschin

Über 1000 Schüler und Lehrer mussten am Mittwoch wegen Gas-Alarms evakuiert werden, nachdem Schüler der Henri-Dunant-Realschule über Atemnot geklagt hatten (WAZ berichtete). Die Ursache war zunächst unklar, die Feuerwehr konnte keinen Gasaustritt feststellen. Seit gestern steht fest: „Ein Schüler hat Pfefferspray benutzt, das ein anderer Schüler mitgebracht hatte“, so Stadt-Sprecher Ralf Schmidt. Über die Konsequenzen seines Handelns mit Evakuierung und Großeinsatz sei sich der Schüler, dessen Alter die Stadt nicht bekannt gab, nicht im Klaren gewesen.

Konsequenzen wird der Vorfall auf jeden Fall haben. „Wir leiten ein Ermittlungsverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung ein“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Was heraus kommt, hängt davon ab, ob jemand Strafantrag stellt - und was die Staatsanwaltschaft dann entscheidet. Mindestens genau so wichtig aber, so Claus: „Es steht auch die zivilrechtliche Frage im Raum, ob die Kosten des Einsatzes erstattet werden müssen“ - die könnten leicht im fünfstelligen Bereich liegen.

Der Unterricht am Schulzentrum lief gestern wieder ganz normal - neun Schüler und zwei Hausmeister, die vorsorglich im Klinikum untersucht worden waren, waren wieder wohlauf.

fra

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