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Ganztägiger Streik bei der WVG:

Stadt Wolfsburg Ganztägiger Streik bei der WVG:

Am Freitag wird’s ernst, viele Busse der WVG dürften im Depot stehen bleiben. Wie viele Fahrer dem Streikaufruf der Gewerkschaft Verdi folgen, ist aber noch unklar.

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Einstieg am Nordkopf: Morgen streiken die WVG-Busfahrer, Kunden müssen mit deutlichen Einschränkungen rechnen.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. Jetzt steht es fest, am morgigen Freitag streiken die Busfahrer der Wolfsburger Verkehrs-GmbH (WVG). Kunden müssen von den frühesten Morgenstunden bis in die Nacht mit massiven Einschränkungen rechnen. Hintergrund ist ein Tarifstreit. Mit der Arbeitsniederlegung wollen die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi und der WVG-Betriebsrat Druck auf die Arbeitgeberseite ausüben.

Mitarbeiter vieler Bereiche der städtischen Tochter hatten gestern früh an einer vom Betriebsrat einberufenen Betriebsversammlung teilgenommen. Werkstatt, Fahrdienst, Verwaltung – viele erfuhren vom festgefahrenen Verhandlungsstand zwischen Verdi mit Verhandlungsführer Hermann Hane und der Arbeitgeberseite. Ergebnis am Ende: „Wir rufen den Fahrdienst zum Streik auf“, sagte Hane auf Nachfrage der WAZ. Wie viele Busfahrer dem Aufruf tatsächlich folgen, werde aber erst morgen klar sein.

Der Aufruf umfasst die gesamte Dauer des WVG-Fahrplans, der gegen am Freitagmorgen um 3.45 Uhr einsetzt und erst in der Nacht zu Samstag um 1 Uhr endet. Kleiner Lichtblick für WVG-Kunden: Subunternehmer, die im Auftrag der Verkehrsbetriebe fahren, sollten nicht streiken, ihre Verbindungen dürften also abgedeckt werden (siehe Text unten).

Die Gewerkschaft möchte, so Hane, die Arbeitnehmerseite wieder an den Verhandlungstisch zwingen. Hintergrund: Verdi will für die Beschäftigten der Niedersächsischen Verkehrsbetriebe mehr Geld erstreiten, obwohl der Manteltarifvertrag erst 2020 endet. Über ein Sonderkündigungsrecht wurde daher die Vereinbarung übers Weihnachtsgeld gekündigt. Dieses wollte die Gewerkschaft von 86 auf 100 Prozent eines Monatsgehalts erhöhen. Hier gab’s aber keine Einigung mit der Arbeitnehmerseite (WAZ berichtete). Die WVG äußerte sich gestern nicht dazu.

Von Kevin Nobs

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