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Galerie-Theater wird zum Weinlokal mit Kultur

Nachmieter in Hesslingen Galerie-Theater wird zum Weinlokal mit Kultur

Hausbesitzerin Christel Rothe kann aufatmen: Das Galerie-Theater im Stadtteil Hesslingen wird ein Ort der Kultur bleiben – als Café-Bar und Weinlokal. Gastronomin Rita Salomoni will die Räume ab Frühjahr 2018 mieten.

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Das Galerie-Theater ist auf dem Weg in die Zukunft: Die erfahrene Gastronomin Rita Salomoni (r.) will in den Räumen von Christel Rothe ein Café oder Weinlokal eröffnen.

Quelle: Andrea Müller-Kudelka

Hesslingen. Das Galerie-Theater bleibt ein Ort der Kultur – in Form eines Weinlokals oder Cafés. Gastronomin Rita Salomoni (Ristorante Bingo Bingo) wird die Geschäftsräume ab Frühjahr 2018 mieten und entwickelt jetzt erste Ideen. Noch bis Ende 2017 bietet das Kulturzentrum Hallenbad hier Veranstaltungen an, der Mietvertrag läuft aber aus und wird nicht verlängert.

Dass das städtische Kulturzentrum sich angesichts der Haushaltslage zurückziehen wird, weiß Hausbesitzerin Christel Rothe schon lange. Früher organisierte sie mit ihrem Mann Dieter Café und Kleinkunstbühne in Hesslingen selbst. Inzwischen hat sich das Ehepaar geschäftlich zur Ruhe gesetzt, lebt aber weiterhin im Gebäude. Dessen Zukunft als kulturelles Kleinod liegt den beiden sehr am Herzen. „Ich bin froh, dass wir die Räume nicht in triste Büros umwandeln müssen“, sagt Christel Rothe.

Trotzdem wird sich einiges ändern: Im Januar sollen Möbel, Bilder und andere Dekorationen im Rahmen von Flohmarkt und Versteigerung verkauft werden. Danach startet die Neu-Einrichtung.

Anders als im Bingo Bingo, dem Traditions-Restaurant im Schachtweg (Eröffnung 1975), will Rita Salomoni in Hesslingen keine aufwendigen Menüs, sondern voraussichtlich Kleinigkeiten nach italienischer Art anbieten – Antipasti und Kuchen etwa, Wein und Kaffee. „Das Haus gefällt mir sehr“, schwärmt die 57-Jährige vom antiken Ambiente. Und vielleicht gibt es bald wieder Musik oder Lesungen, zumindest in kleinem Rahmen mit regionalen Künstlern. „Frau Rothe will uns helfen, sie hat ja viele Kontakte“, sagt Rita Salomoni.

Von Andrea Müller-Kudelka

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