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Gags und Kalauer am laufenden Band

Wolfsburg: Komische Nacht war ein voller Erfolg Gags und Kalauer am laufenden Band

Die Mischung macht‘s. Und die stimmte auch bei der 10. Komischen Nacht am Dienstagabend in Wolfsburg. Auf sieben Bühnen in sieben Lokalen der Stadt entzündeten gut gelaunte, kalauernde Comedians ein munteres Gag-Feuerwerk.

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Volles Haus auch im Paulaner: Thorsten Bär machte den Anfang, „Frauen dürfen mich auch Bärchen nennen“, erklärte er.

Quelle: Roland Hermstein

Wolfsburg. Der Comedy-Marathon kommt so gut in der Volkswagenstadt an, dass die ausrichtende Agentur für 2018 gleich drei dieser Veranstaltungen anbieten möchte.

Schon Ende Januar war die Komische Nacht in Wolfsburg ausverkauft, so kam es auch, dass gestern jedes Lokal bis auf den allerletzten Platz besetzt war. Boy Petersen, technischer Leiter der Veranstaltung, lobte: „Wolfsburg macht immer Spaß. Alle sind entspannt.“ Heiko Sturm, Chef des Restaurants „Zum Tannenhof“ ist von Anfang dabei. „Das Schöne ist, dass die Gäste an einem Abend so viele verschiedene Künstler sehen. Das kommt an.“ In jedem Lokal traten fünf Comedians auf, immer mit einer kurzen Pause dazwischen.

Und das Repertoire der Komiker war groß, bunt und vor allem lustig: Felix Gauger zeigte Zaubertricks und warnte sein Publikum: „Ich bin der einzige, der nicht komisch ist.“ Stimmte nicht. Charmant und humorvoll verwandelte er einen Luftballon in eine Sektflasche und konnte sogar Gedankenlesen.

Brian O‘Gott bewies viel Sprachwitz - aber wenig Talent bei der Kleiderwahl. „Der Typ, der meinen Anzug gemacht hat, kifft“, erklärte er sein schrilles Outfit mit dem schwindelerregenden Muster. Er kalauerte auf Kosten seines Tontechnikers Christian und erzählte, warum seine Heimatstadt Kassel gar nicht so übel ist. „Es gibt einen IC-Bahnhof. Und der ICE hält tatsächlich!“ Thorsten Bär, ein Hesse und gescheiterter Journalist, gab persönliche Einblicke in sein Leben, Herrenausstatter Benni Stark erzählte vom Job, Nagelritz mochte es etwas frivoler, Gesa Dreckmann, die einzige Dame in der lustigen Runde, glänzte mit norddeutschem Charme und Daniel Reinsberg servierte Bissiges.

Für alle gab‘s am Ende viel Applaus - und die Besucher gingen mit ordentlich Muskelkater im Bauch nach Hause.

jes

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