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Fußball und Eishockey: Bei den Fans gab es wenig Stress

Sportsonntag in Wolfsburg Fußball und Eishockey: Bei den Fans gab es wenig Stress

Die Polizei hatte sich im Vorfeld auf mögliche Fan-Krawalle eingestellt und war entsprechend gerüstet. Letztlich blieb es bei dem großen Sportsonntag in Wolfsburg allerdings größtenteils friedlich.

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Fans aus Berlin: 2700 Anhänger waren aus der Hauptstadt angereist. Anders als angenommen gab es kaum Konflikte mit Einheimischen.
 

Quelle: Tim Schulze

Wolfsburg.  Der VfL Wolfsburg gegen die Hertha aus Berlin, zuvor die Wolfsburger Grizzlys gegen die Eisbären aus der Hauptstadt: Die besondere Konstellation der Fangruppen ließ im Vorfeld potenzielle Krawalle in der Stadt erwarten. Diese blieben zum Glück am Sonntag aus. Die Polizei nahm einen 16-jährigen Wolfsburger fest, der zuvor versucht hatte, einem Berliner den Fanschal zu entreißen. Verzögerungen beim An- und Abreiseverkehr der Fans gab es um 16.45 Uhr auf der Badeland-Kreuzung.

Die Polizei setzte auch am Sonntag auf eine strikte Trennung von Heim- und Gästefans. 2700 Herthaner waren zu der Partie angereist. Während sich Wolfsburger Anhänger im Kaufhof aufhielten, war die Kneipenmeile für die Berliner tabu. Einige Hauptstädter kamen gestern Nachmittag im „Bierbrunnen“ an der Markthalle zusammen, wo die Polizei massive Präsenz zeigte. Stress gab es aber keinen.

Im Vorfeld hatte es auch Befürchtungen wegen eines möglichen Zusammentreffens von Berliner Fußball- und Eishockeyfans gegeben. „Ein Aufeinandertreffen gab es nicht“, sagte Wolfsburgs Polizeisprecher Sven-Marco Claus. „Die Gruppen gelten zwar nicht als befreundet, was jedoch nicht bedeutet, dass sie direkt aufeinander losgehen.“

Berliner Fans im Gästeblock der Volkswagen-Arena

Berliner Fans im Gästeblock der Volkswagen-Arena: Zu größeren Konfrontationen mit Wolfsburgern und Eishockey-Anhängern aus der eigenen Stadt kam es am Sonntag nicht.

Quelle: Boris Baschin

Anders war das bei drei Wolfsburger-Fans, die einen Berliner attackierten und versucht haben, ihm den Fanschal zu entreißen. „Wir haben einen 16-jährigen Wolfsburger vorübergehend festgenommen“, so Claus. Die beiden anderen konnten flüchten. In Sachen Verkehr blieb das ganz große Chaos beim Abreiseverkehr von Eishockeyfans und Anreiseverkehr von Fußballfans in den Allerpark aus. „Verzögerungen gab es gegen 16.45 Uhr auf der Badeland-Kreuzung“, berichtete Claus. Auch auf der Berliner Brücke stockte es zeitweilig, laut Claus jedoch nicht mehr als bei anderen Heimspielen des VfL auch.

Von Jörn Graue

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