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Fußball-Randale: BVB-Ultras verletzen Polizisten

Wolfsburg Fußball-Randale: BVB-Ultras verletzen Polizisten

Eine Gruppe von 250 Dortmunder Ultras hat die Polizei am Rande des Fußball-Bundesliga-Spiels des VfL Wolfsburg gegen Borussia Dortmund am Samstag mächtig auf Trab gehalten. „Die waren ziemlich betrunken und sehr aggressiv“, so Einsatzleiter Thorsten Kühl. Bilanz: Mehrere verletzte Polizisten und Anzeigen wegen Körperverletzung.

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Dortmunder Fans: Die 5000 BVB-Anhänger im Stadion waren friedlich. Die Ultras vor den Stadiontoren hingegen pöbelten und randalierten.

Quelle: Photowerk (bb)

Nach der Pyrotechnik-Randale auf Schalke hatte Borussia Dortmund die Ultras für Auswärtsspiele gesperrt - trotzdem reiste eine der betroffenen Fangruppen mit dem Zug nach Wolfsburg. Die Dortmunder liefen zur Volkswagen-Arena und pöbelten dort das Personal in den Verkaufswagen an. Außerdem zündeten sie ein Toilettenhäuschen an.

Noch vor Spielende marschierten sie zum Bahnhof zurück. „Dabei haben sie versucht, eine Polizeiabsperrung zu überwinden“, berichtet Thorsten Kühl. Nur mit dem Einsatz von Reizgas sei es gelungen, den Durchbruch zu verhindern. Die Polizei habe die Gruppe dann „massiv“ zum Bahnhof begleitet.

Konfrontationen gab es weiterhin: Ultras warfen Flaschen auf Polizisten und griffen Einsatzkräfte an. Mehrere Beamte wurden verletzt. „Da hätte mehr passieren können“, so Kühl. Nur dank des massiven Polizeieinsatzes sei Schlimmeres verhindert worden.

Ein dickes Lob sprach der Einsatzleiter hingegen den 30.000 Fußball-Fans im Stadion aus: „Die waren zurückhaltend, keine Probleme mit Pyros. Ein recht problemloses Spiel für uns“, betonte Kühl.

bis

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