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Fußball-Derby: Böller, Schläge und vier verletzte Polizisten

Wolfsburg Fußball-Derby: Böller, Schläge und vier verletzte Polizisten

Das Bundesliga-Derby gegen Eintracht Braunschweig bescherte Wolfsburg am Samstag den größten Polizei-Einsatz seiner Fußball-Geschichte. Über 1500 angereiste Gäste-Fans und der Derby-Marsch von 800 VfL-Anhängern versetzten die Stadt in Ausnahmezustand mit gesperrten Straßen. Nur mit Mühe ließen sich die Lager voneinander trennen. Vier Polizisten wurden verletzt.

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Derby-Marsch: Die Polizei musste Straßen sperren, 800 VfL-Anhänger zogen am Samstag zu Fuß in die VW-Arena. Es wurden auch Böller und Bengalische Feuer gezündet.

Quelle: Photowerk (bb)

Mit Hundertschaften aus Braunschweig und Göttingen sowie Hunde- und Pferdestaffeln hatte sich die Polizei für die Partie gerüstet. Mit gutem Grund. Schon morgens gingen sechs VfL- und vier Eintracht-Fans in der Rothenfelder Straße aufeinander los, es gab mehrere Verletzte und fünf Gewahrsamnahmen. Brenzlig wurde es gegen Mittag. 1500 Braunschweig-Fans, die mit dem Sonderzug und per Schiff angereist waren, ließen sich mit Mühe in Schach halten. Als der Tross von der Fahrbahn der Heßlinger Straße auf den Fußweg wechseln sollte, drohte die Situation zu eskalieren. Einige versuchten, mit aller Gewalt zur Fahrbahn durchzubrechen, Flaschen flogen, Böller krachten. „Vier Beamte wurden verletzt“, so Wolfsburgs Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Reizgas und Schlagstöcke wurden eingesetzt.

Das Bundesliga-Derby gegen Eintracht Braunschweig bescherte Wolfsburg am Samstag den größten Polizei-Einsatz seiner Fußball-Geschichte. Über 1500 angereiste Gäste-Fans und der Derby-Marsch von 800 VfL-Anhängern versetzten die Stadt in Ausnahmezustand mit gesperrten Straßen. Nur mit Mühe ließen sich die Lager voneinander trennen. Vier Polizisten wurden verletzt.

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Während der VfL-Marsch weitgehend problemlos verlief (gezündet wurden auch Böller und Bengalische Feuer), gab es nach Schlusspfiff Ärger. Claus: „Einige wollten den Gästeblock stürmen, was wir verhindern konnten. Sieben Wolfsburger Fans wurden vorübergehend festgenommen.“ Rund um die Arena kam es zu Schlägereien. Auch bei acht Eintracht-Fans klickten vorübergehend die Handschellen. Trotz einiger Randale gab es ein dickes Lob des Braunschweiger Fanbeauftragten Erik Lieberknecht: „Der Ordnungsdienst des VfL hat top gearbeitet!“

Bis die 1500 Braunschweiger kurz nach 18 Uhr in zwei Sonderzügen heim fuhren, gab‘s noch Zwischenfälle, darunter eine Schlägerei zwischen Eintracht- und VfL-Anhängern am Nordkopf. Ein Braunschweig-Fan bekam dabei eine Flasche über den Kopf gezogen und musste ins Klinikum.

Trotzdem zog die Polizei ein positives Fazit. Claus: „Ein Aufeinandertreffen der großen Fangruppen konnte verhindert werden. Von daher ist unsere Strategie aufgegangen.“

api

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