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Fusion: Wolfsburg und Helmstedt hoffen auf Lösung für das Modell II

Wolfsburg Fusion: Wolfsburg und Helmstedt hoffen auf Lösung für das Modell II

Totgesagte leben länger - dieses Motto gilt auch für die Fusions-Verhandlungen zwischen Helmstedt und Wolfsburg. Gestern stellten der Wolfsburger Verwaltungs- und der Kreisausschuss aus Helmstedt klar: Das ursprünglich angestrebte „Modell II“, das eine Fusion zwischen Wolfsburg und dem Landkreis Helmstedt vorsah, halten alle weiterhin für das beste; obwohl das Land sich dagegen ausgesprochen und eine Lösung zum Beispiel mit Braunschweig angeregt hatte.

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Mit einer Stimme: Wolfsburger und Helmstedter wollen in Hannover weiter für das Fusions-Modell kämpfen.

Quelle: Foto: Manfred Hensel

In Hannover wollen die Verwaltungsspitzen am Montag mit Braunschweig, Wolfenbüttel und Innenminister Boris Pistorius unter anderem über die Einwendungen des Landes gegen das Fusionsmodell sprechen.

Wolfsburgs Oberbürgermeister Klaus Mohrs betont: „Wir werden uns Gesprächen nicht verschließen, aber kritisch nachfragen. Wir brauchen den Gesetzgeber und erwarten, dass er über Modelle nachdenkt, die sinnvoll für alle Menschen sind.“ Und zur Rolle von Wolfsburg: „Wir werden nicht auf alle Sonderrechte einer kreisfreien Stadt verzichten.“ Darin ist sich Mohrs mit Immacolata Glosemeyer (SPD) und Angelika Jahns (CDU) einig. Jahns: „Es ist wichtig, dass wir eine gemeinsame Sprache sprechen.“

Die Helmstedter stimmen ein. „Heute hat jeder seinem Ärger Luft gemacht, jetzt sind wir uns einig“, so Torsten Koch (Grüne) gestern. Eine Hoffnung: Ex-Landrat Matthias Wunderling-Weilbier, jetzt Regionalbeauftragter in Braunschweig, könnte das Steuer rumreißen. Eingemeindungen wären eine Option - aber nur im Rahmen einer Gesamtlösung, so Rolf-Dieter Backhauß (SPD): „Alles ist verhandelbar.“ Dorothea Dannehl (CDU) meint: „Unser Modell kann ein Beispiel für andere sein.“

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