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Funkturm gestutzt: Mega-Kran

Auf dem Klieversberg Funkturm gestutzt: Mega-Kran

Schon früh am Morgen ragte er in den Himmel: Ein gigantischer Kran hat am Mittwoch die Antenne vom Funkturm auf dem Klieversberg runter geholt, anschließend wurde der Sendemast um fünf Meter gekappt

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Hoch, höher, am höchsten: Der gigantische Kran erreichte 100 Meter Höhe.
 

Quelle: Boris Baschin

Klieversberg.  Zum Schluss ging doch alles ganz schnell. Innerhalb von nur einem Tag wurden auf dem Fernmeldeturm am Klieversberg die Omniantenne auf der Spitze abmontiert, der Turm um fünf Meter gekappt und die Antenne anschließend wieder angebracht. Alles mit Hilfe eines gigantischen Krans, dessen Ausleger auf über 100 Meter Höhe verlängert worden war – ein imposantes Schauspiel.

Viele Schaulustige allerdings fanden sich nicht an der Baustelle direkt neben dem Klinikum ein, dafür war es bei knapp 30 Grad vielleicht doch etwas zu heiß. Dabei war es schon beeindruckend, die der gigantische 300-Tonnen-Kran 100 Meter hoch in die Luft ragte; sogar das Luftfahrtbundesamt hatte den Einsatz genehmigen müssen.

Jetzt wird eine neue Antennenanlage installiert

Hintergrund der spektakulären Aktion: Den Funkturm, der der Telekom gehört, nutzt unter anderem der Dienstleister Media Broadcast, der schnelle Sendernetze für TV und Radio zur Verfügung stellt. Das Unternehmen installiert dort eine neue Antennenanlage, die ab Anfang November den Empfang von ARD und ZDF über Antenne in der Region Wolfsburg in HDTV-Qualität ermöglichen soll. Bevor diese neue Anlage montiert werden kann, musste der zuvor 78 Meter hohe Turm aus statischen Gründen um rund fünf Meter gekappt werden. Um die Antenne auf der Spitze des Funkturms sowie die abmontierten Gebäudeteile sicher zur Erde zu bringen, war der Aufbau des großen Krans erforderlich geworden.

Bessere Qualität für ARD und ZDF

Am Mittwoch ging alles glatt, am heutigen Donnerstag soll im Laufe des Tages der Monster-Kran wieder zum Teil demontiert und abtransportiert werden. Und irgendwann demnächst kommen die Techniker, die die neue Antennen-Anlage montieren – damit ab November ARD und ZDF terrestrisch in noch besserer Qualität rüber kommen.

Von Ulrich Franke

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