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Stadt Wolfsburg Für das Südkopfcenter gibt es wenig Hoffnung
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Für das Südkopfcenter gibt es wenig Hoffnung
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12:16 17.02.2017
Südkopfcenter: Wie geht‘s weiter? Quelle: Sebastian Bisch
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Seit dem Auszug von Real vor über zwei Jahren fehlt dem Center die Anziehungskraft. Architekt Detlef Senge vermisst Engagement der Kommune: „Überall betreibt die Stadt sehr sinnvolle Quartiersentwickung, hier wäre sie dringend geboten.“

Doch die Einflussmöglichkeiten der Stadt seien mehr als begrenzt, weiß Ortsbürgermeister Conradt - das Center gehört einem internationalen Fonds. Viel Hoffnung, dass sich am Leerstand im Untergeschoss etwas ändern wird, hat der SPD-Politiker nicht: „Bevor das wieder vermietet werden kann, müsste es für viel Geld saniert werden. Das steht aus Sicht der Eigentümer vermutlich in keinem Verhältnis.“

Dabei sei zumindest das Erdgeschoss des Centers gar nicht so schlecht konzipiert, meint Senge: „Das ist durchaus funktional, lässt sich mit geringen Mitteln unkonventionell umnutzen.“ Für Handel im Untergeschoss sieht aber auch er schwarz: „Das mag vor 15, 20 Jahren gelaufen sein. Heute würde das niemand mehr so planen, heute würde man das eher abreißen und neu bauen.“

Was bleibt also übrig außer Resignation, wenn es um die Entwicklung am Südkopf geht? Eine Forderung hat Ortsbürgermeister Conradt an die WMG schon, losgelöst vom Center: „Hier muss wieder mehr Nahversorgung her. Wenn die WMG sagt, die reiche eigentlich aus, ist das eine theoretische Betrachtung. In der Umgebung wohnen viele ältere Menschen, die die Stadt mit groß gemacht haben. Die wollen hier ihren Lebensabend verbringen - Einkaufen ohne weite Wege gehört dazu.“

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