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Stadt Wolfsburg Für Flüchtlinge: Containerstädte und Messehallen
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Für Flüchtlinge: Containerstädte und Messehallen
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23:00 11.11.2015
Stellte sich den WAZ-Fragen: Oberbürgermeister Klaus Mohrs.
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...zur Frage, wo die Flüchtlinge wohnen sollen.

Hier geht die Stadt auf breiter Front in die Offensive. Es sollen Messehallen, ähnlich wie bei der IZB, aufgestellt werden, auch über das bereits geplante Aufnahmevermögen von 1000 Menschen hinaus. Ein erster Hallenkomplex für mehrere hundert Asylbewerber ist im Gewerbegebiet Heinenkamp (Hattorf) geplant. Zudem setze man auf den schnellen Bau von Containerstädten und die Schaffung neuen Wohnraums wie beim Bau des Flüchtlingsheims an der Dieselstraße (Rohwiesen). Mohrs: „Das hat sieben Monate gedauert, vielleicht geht es noch schneller.“ Rasche Baugenehmigungen, schnelle Bauweise - bis Jahresende würden alle Optionen geprüft und entschieden. Und: Der soziale Wohnungsbau solle „massivst“ angekurbelt werden, Mohrs: „Der Bund hat angekündigt, dass er dafür sehr viel Geld zur Verfügung stellen will.“

...zur Gefahr, dass die Stimmung in der Stadt kippen könnte.

Dass sich viele Menschen Sorgen machen, ist auch dem Oberbürgermeister klar. Wichtigstes Ziel aus seiner Sicht, um „weiter zum sozialen Frieden in dieser Stadt“ beizutragen: „Wir müssen Lösungen erreichen. Nicht nur für die Flüchtlinge, sondern für alle Menschen in dieser Stadt.“ Sein Signal: Die zurzeit als Notunterkünfte genutzten Sporthallen sollen so schnell wie möglich wieder ihrer eigentlichen Nutzung zugeführt werden, „allen voran die Turnhalle der Grundschule in Alt Wolfsburg“, so der Oberbürgermeister.

...zur Frage, wie lange der Flüchtlingsstrom anhält.

„Das wäre der Blick in die Glaskugel“, sagt Mohrs. Allerdings sei er überzeugt, dass die internationale Politik „alles tun wird, damit sich künftig weniger Menschen in Bewegung setzen.“ Und natürlich wünsche er sich auch eine gerechtere Verteilung in ganz Europa. Das ändere aber nichts an den Notwendigkeiten im Hier und Jetzt: „Die Menschen kommen, und sie müssen versorgt werden. Helmut Schmidt hätte in dieser Situation nicht diskutiert, sondern sie gelöst.“

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