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Stadt Wolfsburg Führt Enten-Füttern zum Rattenalarm am Salzteich?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Führt Enten-Füttern zum Rattenalarm am Salzteich?
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23:55 18.09.2013
Salzteich: Spaziergänger haben Ratten gesehen, Ortsbürgermeister Adam Ciemniak (l.) und Stellvertreter Velten Huhnholz schalteten die Verwaltung ein. Quelle: Foto: Hensel
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Bei den Fallen handle es sich um Lebendfallen, betont der Ortsbürgermeister: „Es gibt keine giftigen Köder. Niemand muss sich Sorgen um seine Kinder oder seine Hunde machen.“ Dass gegen die von vielen als eklig empfundenen Nager vorgegangen wird, findet er richtig: „Es geht ja nicht darum, dass mal eine Ratte gesehen wurde. Es gab mehrere Fälle.“

Woran das liegt, darin sind sich Ciemniak und sein Stellvertreter Velten Huhnholz allerdings auch einig: Unvernunft mancher Bürger. Huhnholz: „Am Salzteich werden die Enten ganz stark gefüttert.“ Das sei ebenso falsch wie bei Tauben oder Kaninchen, „und hinterher beschweren sich alle über die Kaninchenplage.“ Wichtig aus Sicht beider Politiker: Die Lebendfallen würden täglich kontrolliert, sollte sich beispielsweise ein Igel darin verlaufen haben, werde dieser umgehend befreit.

Die Verwaltung erklärte auf WAZ-Anfrage, das Ordnungsamt sehe keinen Grund zur Besorgnis. Die Fallen stellten keine Gefahr für Menschen oder Haustiere dar. Und das Vorkommen von Ratten führt die Verwaltung auf den gleichen Grund zurück wie die Politiker: „Das hat fast immer damit zu tun, dass Speisereste nicht vernünftig entsorgt werden.“

fra

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