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Stadt Wolfsburg Frühstück für Erwerbslose bei der IG Metall
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Frühstück für Erwerbslose bei der IG Metall
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12:12 21.10.2018
Große Runde im Gewerkschaftshaus: Die IG Metall bot zum Weltarmutstag ein Frühstück für Erwerbslose an. Quelle: Roland Hermstein
Wolfsburg

Gerade bei Arbeitslosengeld II- und Sozialhilfeberechtigten seien die Angst und die Gefahr, die eigene Wohnung zu verlieren, besonders groß, da Jobcenter und Sozialämter die Miete nur bis zu einer bestimmten Obergrenze übernehmen würden, erläuterte Dieter Pfeiffer, Koordinator für die Erwerbslosenarbeit bei der IG Metall. Die Folge sei in der Regel ein Umzug, um die Kosten zu senken.

Regierung muss Kosten für Unterkunft menschenwürdig gestalten

Mit Blick auf den vielerorts angespannten Wohnungsmarkt sei es jedoch schwierig, innerhalb der Obergrenze eine Wohnung zu finden. „Wir fordern die Bundesregierung auf, die Sicherung der Unterkunftskosten von Menschen, die auf Leistungen zum Lebensunterhalt angewiesen sind, endlich bedarfsdeckend und menschenwürdig auszugestalten“, sagte Dieter Pfeiffer. „Der soziale Wohnungsbau in den Wolfsburger Neubaugebieten reicht nicht aus“, so DGB-Stadtverbandsvorsitzender Thomas Heyn.

Als armutsgefährdet gelten Menschen mit einem Nettoeinkommen von weniger als 60 Prozent des regionalen Durchschnitts. Betroffen sind vor allem Erwerbslose, Alleinerziehende und kinderreiche Familien.

„Es ist wichtig, Arbeitslose zu unterstützen, sie ziehen sich sonst immer mehr zurück“, sagte Arbeitskreismitglied Herbert Grunert. „Ich bin zum vierten Mal hier, das Frühstück ist super und ich bekomme hier viele Infos“, stand für Teilnehmer Thomas Bothe fest.

Von Jörn Graue

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