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Früherer Skoda-Manager gilt als eine der Schlüsselfiguren

VW-Affäre: Schuster steht in Wolfsburg vor Gericht! Früherer Skoda-Manager gilt als eine der Schlüsselfiguren

Die vorletzte Runde der VW-Affäre um Schmiergelder und Lustreisen soll am 21. September vor dem Wolfsburger Amtsgericht starten: Dann muss sich der frühere Skoda-Personalchef Helmuth Schuster wegen Untreue, Anstiftung zur Untreue, Beihilfe zum Betrug und Bestechlichkeit verantworten.

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Helmuth Schuster: Der frühere Skoda-Manager gilt als eine der Schlüsselfiguren der VW-Affäre.

Im Februar diesen Jahres erließ das Amtsgericht zunächst einen Strafbefehl gegen Schuster über ein Jahr Freiheitsstrafe auf Bewährung. Zudem sollte er 10.000 Euro an die Deutsche Verkehrswacht zahlen. „Nachdem er Einspruch gegen diesen Strafbefehl eingelegt hat, wird der Fall nun vor Gericht verhandelt“, erläutert Michael Kalde, Sprecher des Braunschweiger Landgerichts. Begründen musste Schuster den Einspruch nicht.
Helmuth Schuster gilt als eine der Schlüsselfiguren der VW-Affäre aus dem Jahr 2005 um Vergnügungsreisen, Bordellbesuche, teure Geschenke und Partys auf Firmenkosten. Die Staatsanwaltschaft wirft Schuster vor, der damaligen Lebensgefährtin des bereits verurteilten früheren VW-Personalmanagers Klaus-Joachim Gebauer einen Schein-Job bei Skoda verschafft zu haben. Die Frau soll knapp 50.000 Euro ohne Gegenleistung bekommen zu haben.

Zudem soll Schuster mehrere Privatreisen mit seiner Freundin mit anderen VW-Mitarbeitern auf Firmenkosten abgerechnet haben und in Indien auch noch 100.000 Euro Bestechungsgeld kassiert haben.

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