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Stadt Wolfsburg Freundin mit durchgeladener Waffe bedroht?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Freundin mit durchgeladener Waffe bedroht?
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00:24 05.11.2015
Amtsgericht: Prozess um Bedrohung mit einer Waffe. Quelle: Photowerk (bb)
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Während der Angeklagte zu den Vorwürfen schwieg, schilderte das Opfer die Situation eindringlich: „Ich hatte Todesangst.“ Mehrere Freunde und die Mutter der 21-Jährigen bezeugten, wie das völlig verängstigte Opfer vom Notarzt eine Beruhigungsspritze bekommen musste, drei Wochen krankgeschrieben war und sich wochenlang nicht in die eigene Wohnung traute, aus der der 20-Jährige ausgezogen war.

Als Entlastungszeuge ließ der Angeklagte, ein ehemals hoffnungsvolles Nachwuchstalent von Eintracht Braunschweig, seinen Fußball-Manager auflaufen. Ein Schuss, der eher nach hinten losging. Der 44-Jährige hatte nach eigenem Bekunden zwar das Streitgespräch auf der Straße beobachtet und über Handy mitgehört – eine Waffe sei nicht im Spiel gewesen.

Am nächsten Tag aber, so sagten es mehrere Zeugen übereinstimmend aus, habe dieser Manager am Telefon das Opfer unter Druck gesetzt, um sie von einer Anzeige abzubringen. Und in diesem Gespräch habe der Manager gesagt, sein Zögling habe sehr wohl eine Waffe dabei gehabt – angeblich „zum Schutz vor der Russenmafia“, zu der die 21-Jährige Kontakte hätte.

Zum Schluss kam der Angeklagte mit einer ernsten Verwarnung und 700 Euro Geldstrafe wegen Bedrohung davon. Das Urteil ist allerdings noch nicht rechtskräftig; gut möglich, dass der Angeklagte in Berufung geht.

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