Volltextsuche über das Angebot:

15 ° / 9 ° Regen

Navigation:
Freundin erstochen: Der Prozess beginnt

Wolfsburg Freundin erstochen: Der Prozess beginnt

Ein 20-Jähriger Wolfsburger muss sich ab Ende April wegen einer schrecklichen Bluttat vor dem Landgericht verantworten. Der Verdächtige soll Ende Oktober 2014 seine gleichaltrige Freundin in Helmstedt erstochen haben, die Anklage lautet auf Totschlag.

Voriger Artikel
Ausgebüxter Fasan: Wilde Jagd durch Gärten
Nächster Artikel
Sturmtief Mike wütet über Wolfsburg

Ermittlung am Tatort: Ein Wolfsburger brachte in Helmstedt seine Freundin um, nun beginnt der Prozess.

Quelle: Photowerk (gg/Archiv)

Die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass sich am 30. Oktober 2014 in der Weinbergstraße in Helmstedt ein Beziehungsdrama abgespielt hat. Seine Freundin habe dem Angeklagten eröffnet, dass sie und ihre Kinder zu ihrem Ex-Freund zurück ziehen würden. Nach einem Streit soll der 20-Jährige ihr mit einer leeren Flasche auf den Kopf geschlagen haben. Nachdem das Opfer zu Boden gegangen sei, habe ihr der Täter mit einem Messer nicht nur mehrere Stichverletzungen beigebracht. Die Frau erlitt auch Schnittverletzungen rechts und links der Kehle - das Opfer verblutete in der eigenen Wohnung.

Auch der Angeklagte war seinerzeit blutüberströmt am Tatort aufgefunden worden, nach erstem Augenschein ebenfalls lebensgefährlich verletzt. Seine Schnittverletzungen stellten sich allerdings als oberflächlich und gleichförmig heraus, die Staatsanwaltschaft geht davon aus, dass er sich selbst verletzt hat.

Sollte der 20-Jährige nach Jugendrecht verurteilt werden, drohen ihm bis zu zehn Jahre Haft. Bei einer Verurteilung nach Erwachsenenrecht reicht das Strafmaß von fünf Jahren bis zu lebenslänglicher Haft. Der Prozess beginnt am 28. April.

fra

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Auf dieser Themenseite zur Landtagswahl 2017 in Niedersachsen finden Sie alle News, Informationen und Prognosen zu der Wahl des niedersächsischen Landtags. mehr