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Stadt Wolfsburg Freunde auch nach 40 Jahren
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Freunde auch nach 40 Jahren
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00:19 30.08.2018
Porschestadion: Seit 40 Jahren trifft sich die B-Jugend einmal im Jahr. Jetzt feierte sie 40-Jähriges. Quelle: Boris Baschin
Stadtmitte

Sie waren eine zusammengewürfelte Truppe und in ihrer Liga der krasse Außenseiter. Aber über die Kameradschaft wuchsen sie zu einer schlagkräftigen Truppe zusammen – die B-Jugend des 1. FC Wolfsburg. Das war 1978, doch noch immer treffen sich die ehemaligen Kicker einmal im Jahr zur mehrtägigen Fahrt. Die gab es diesmal nicht, das 40-Jährige begingen die Jungs, die mittlerweile gestandene Männer sind, am Samstag in der Vereinsgaststätte im Porschestadion. Und wie immer kamen sie zahlreich. Horst Fraude war auch dabei, er kam sogar, als er mal in Brasilien arbeitete.

Trainer Ketzer formte die erfolgreiche Mannschaft

Dass die Männer immer noch Freunde sind, haben sie ihrem ehemaligen Trainer Werner Ketzer zu verdanken, sagen sie. „Er hat uns klar gemacht, dass wir nur über Kameradschaft und über Kampf zu einem Team werden und erfolgreich sind“, erklärt Uwe Bendorf. Ketzer behielt Recht: Die B-Jugend von 1978 musste in große Fußstapfen treten: Die Vorgänger-B-Jugend holte die Norddeutsche Meisterschaft, ging dann in die A-Jugend. Der neuen B-Jugend um Trainer Ketzer traute niemand etwas zu. „Wir waren ein zusammengewürfelter Haufen, der als Abstiegskandidat galt“, erinnert sich Hans-Hagen Koch. Von wegen: Den vierten Platz holte die Truppe.

Zusammenhalt auch in der A-Jugend

Der Zusammenhalt war so groß, dass richtig leistungsstarke Spieler, die eigentlich in der 1. A-Jugend hätten spielen können, mit ihren ehemaligen Kumpels freiwillig in die 2. A-Jugend gingen. Nicht nur der Fußball verband die Truppe. „Wir haben auch gut gefeiert“, gibt Bendorf zu. Und Trainer Ketzer war immer dabei, ebenso wie bei den Treffen später. Im vergangenen Jahr starb er.

Von Sylvia Telge

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