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Stadt Wolfsburg Freilaufzonen für Wolfsburger Hunde – Wer hat’s zuerst gerufen?
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Freilaufzonen für Wolfsburger Hunde – Wer hat’s zuerst gerufen?
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00:01 12.06.2018
Leinen los! Die SPD fordert mehr Hunde-Freilaufzonen – die ÖDP beansprucht die ursprüngliche Idee aber für sich. Quelle: Christian Elsner
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Wolfsburg

In der vergangenen Woche hat die SPD im Planungs- und Bauausschuss einen Antrag auf mehr Freilaufzonen für Hunde gestellt. Gar nicht witzig findet das die Wolfsburger ÖDP (Ökologisch Demokratische Partei). Die Idee komme nämlich eigentlich von ihm, behauptet der ÖDP-Vorsitzende Bastian Michel.

„Ich bin fast vom Stuhl gefallen, als ich lesen musste, dass die SPD Hundeauslaufflächen in Wolfsburg fordert“, schildert der ÖDP-ler aus Detmerode. „Als ich meinen Antrag im November des vergangenen Jahres im Ortsrat gestellt habe, habe ich Ablehnung und Gelächter erfahren. Auch Wolfsburger Genossen der SPD haben den Antrag abgelehnt und Hunde, die einen solchen Platz benötigen würden, als nicht sozial bezeichnet.“

Inzwischen hat Michel seinen Ärger scheinbar verdaut – und legt den SPD-Antrag großzügig als Bestätigung seiner eigenen Politik aus: „Unter dem Strich kommt der neue Antrag der SPD natürlich allen Hundehaltern entgegen, weiterhin zeigt er, wie gut meine Arbeit mit der ÖDP ist. Wenn die SPD schon unsere Ideen klaut, dann sind wir in der Politik in Wolfsburg angekommen.“

Wie der Bauausschuss den Vorschlag nun aufgenommen hat, ist nicht bekannt – aus Zeitmangel wurde der Antrag nicht laut verlesen. Man wolle jedoch bewusst nach Möglichkeiten im ganzen Stadtgebiet suchen, so SPD-Fraktionsvorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Planungs und Bauauschusses Hans-Georg Bachmann. Deshalb habe die SPD den Antrag im Bauausschuss vorgebracht, nicht in einem der Ortsräte. Zum Vorwurf des Ideendiebstahls kommentiert Bachmann trocken: „Auf Herrn Michel antworte ich generell nicht.“

Von Frederike Müller

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