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Stadt Wolfsburg Freier (35) stirbt in Polizeigewahrsam
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Freier (35) stirbt in Polizeigewahrsam
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11:46 18.04.2017
Polizei Wolfsburg ermittelt: Ein Freier starb in Polizeigewahrsam. Quelle: Archiv
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Wolfsburg

„In solchen Fällen ist es üblich, dass nicht die Polizei vor Ort ermittelt, sondern eine andere“, sagte der Wolfsburger Polizeisprecher Sven-Marco Claus der WAZ. Man wolle „von Anfang an saubere Ermittlungen“ haben.

Laut bisherigen Ermittlungen wurde die Braunschweiger Polizei am Sonntag um kurz nach 8 Uhr um Hilfe gebeten, weil der 35-jährige Braunschweiger als Freier ein Bordell in der Bruchstraße nicht verlassen wollte und randalierte. Die Beamten mussten Reizgas einsetzen, um einen tätlichen Angriff abzuwehren. Auch auf der Wache wollte sich der 35-Jährige nach Angaben der Polizei nicht beruhigen. Der Braunschweiger war so aggressiv, dass ihn die Besatzung eines Rettungswagens nicht untersuchen konnte. Plötzlich zeigte der Randalierer kein Lebenszeichen mehr - der Notarzt konnte ihn nicht mehr wiederbeleben.

Die für Dienstag geplante Obduktion des Leichnams ist verschoben worden. "Wir gehen jetzt davon aus, dass die Untersuchung nach dem notwendigen Beschluss des Amtsgerichts am Mittwoch oder Donnerstag stattfindet", sagte Hans Christian Wolters von der Staatsanwalt. Da es bisher keine Anzeichen für Einwirkungen von außen gebe, können erst die Obduktions-Ergebnisse Aufschluss über die Todesumstände geben.

Wenn die Kinder am nächsten Montag nach den Osterferien die Hellwinkelschule wieder betretebn, werden sie staunen: Ihre triste Pausenhalle hat sich dann in ein farbenfrohes Spektakel verwandelt. Graffitikünstler Tommy Tayari gestaltet die Wände gerade um - der erste Eindruck ist vielversprechend.

18.04.2017

Vier Jahre lang ermittelte die Staatsanwaltschaft wegen diverser Vorwürfe gegen einen Wolfsburger Mediziner. Vor einem Jahr erhob die Behörde Anklage – und ab Juni wird endlich vor dem Landgericht verhandelt. Die Anklage gipfelt im Vorwurf der Körperverletzung mit Todesfolge.

18.04.2017

Die erhöhten Sicherheitsvorkehrungen im Allerpark am Samstag haben Wirkung gezeigt: Weder rund um das Fußball-Bundesliga-Spiel des VfL gegen Ingolstadt noch beim Eishockey-Finalspiel der Grizzlys gegen München gab es Probleme. „Es gab keine Vorkommnisse“, betonte Wolfsburgs Polizeisprecher Sven-Marco Claus.

17.04.2017
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