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Stadt Wolfsburg Freie Bürger, freie Fahrt: Klage gegen Stadt
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Freie Bürger, freie Fahrt: Klage gegen Stadt
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23:00 16.09.2015
Forsthausweg zwischen Barnstorf und Nordsteimke: Jens Knipphals klagt gegen die Stadt, weil sie Straße nur für Anlieger freigibt.
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Der Streit schwelt seit Jahren, „die Stadt ist zu keiner Diskussion bereit“, sagt Knipphals. Die Argumente der Verwaltung - der schmale Weg sei für höheres Verkehrsaufkommen mit permanentem Begegnungsverkehr nicht geeignet - lässt der Zahnarzt nicht gelten: „Hier fährt der Schulbus lang, hier fahren nach Zählung der Stadt täglich 180 Autos lang - das werden auch nach einer Freigabe nicht mehr.“

Dass er und seine Frau mit ihren auffälligen Autos von Privatleuten in Barnstorf regelmäßig angeschwärzt und folglich mit Knöllchen überzogen würden, sei gar nicht der entscheidende Punkt. Auch nicht, dass der Weg über Waldhof in die Innenstadt kürzer ist als der (reguläre) über die K 111 von Barnstorf nach Nordsteimke: „Aber da fahre ich durch drei Tempo-30-Zonen, dort queren Schüler die Straße - in Waldhof fahre ich nur an sechs Häusern vorbei. Wieso soll der Sicherheitsaspekt für Kinder in Waldhof wichtiger sein als für Kinder in Barnstorf?“

Zudem, so der streitbare Barnstorfer, sehe er sich in seiner „persönlichen Entscheidungsfreiheit“ eingeschränkt. An mehr Verkehr nach einer Freigabe des Wegs durch den Wald glaubt er nicht. Sein Vorschlag: Die Stadt solle das „Anlieger frei“-Schild bereits am Abzweig von der K 111 zum Alten Bierweg aufstellen - dann hätten Barnstorfer und Waldhofer freie Fahrt.

Das Verwaltungsgericht entscheidet am 23. September.

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