Volltextsuche über das Angebot:

18 ° / 7 ° wolkig

Navigation:
Frauenhaus meldet sich jetzt zu Wort

Wolfsburg: Wirbel um Stelle Frauenhaus meldet sich jetzt zu Wort

Die Hauswirtschafts-Stelle im Frauenhaus, die im Sommer ausläuft, sorgt weiterhin für viel Wirbel. Bleibt sie erhalten und wenn ja, mit wem wird sie besetzt (WAZ berichtete)? Jetzt meldet sich das Frauenhaus zu Wort.

Voriger Artikel
Hecke während der Brutzeit abgeholzt
Nächster Artikel
In Hals gestochen: Streit um ein Handy eskaliert

Wirbel und Hauswirtschaftsstelle: Uthe Bloch, Silvia Reisig-Drill, Heide Kruse, Sonja Pohl und Andrea Ritthaler (v.l) sind enttäuscht von der Enttscheidung im Sozialausschuss.

Quelle: Telge

Denn die Mitarbeiterinnen betrifft es. Sie sind enttäuscht und empört über die Entscheidung im Sozialausschuss. SPD und CDU hatten sich dort mit ihrem Antrag durchgesetzt: Danach soll die befristete ABM-Stelle wieder weiter verlängert werden. Aber nicht die bisherige Hauswirtschaftskraft Sonja Pohl, mit der Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen des Frauenhauses sehr zufrieden sind, soll sie bekommen. Pohl soll einen unbefristeten Job in der Schulversorgungsgesellschaft erhalten. PUG, FDP, Grüne, Linke/Piraten wollen auch die Stelle im Frauenhaus erhalten - aber weiterhin mit Sonja Pohl besetzen. Sie konnten sich jedoch nicht mit ihrem Antrag durchsetzen.

Sonja Pohl würde gern im Frauenhaus bleiben. „Die Arbeit macht mir viel Spaß“, sagt sie. Als 1,50-Euro-Kraft begann sie 2012, erhielt zahlreiche Befristungen - jetzt soll die Hauswirtschaftsstelle mit einer neuen ABM-Kraft besetzt werden.

„Die müssen wir wieder einarbeiten. Das dauert mindestens ein halbes Jahr“, erklärt Frauenhaus-Vorstand Andrea Ritthaler. „Es ist mehr Belastung, als eine Entlastung für uns“, so die beiden Geschäftsführerinnen Uthe Bloch und Heide Kruse. Denn Aufgaben wie Lebensmittel-Vorräte einkaufen, Zimmer nach einen Auszug kontrollieren, die die Hauswirtschaftskraft übernimmt, bleiben an den Sozialarbeiterinnen hängen. Da auch Kontrollaufgaben dazu gehören, leide das Vertrauensverhältnis zwischen Sozialarbeiterinnen und Frauen, fügt Mitarbeiterin Silvia Reisig-Drill hinzu.

Das Frauenhaus wünscht sich, dass Sonja Pohl die Hauswirtschaftsstelle weiterhin behält - und dass die Stelle endlich unbefristet ist. „Dann könnte die Arbeit in ruhigen Bahnen laufen“, so Andrea Ritthaler. Im April entscheidet der Rat, was mit der Stelle passiert. Das Frauenhaus hofft, dass der Vorschlag des Sozialausschusses noch einmal überdacht werde.

syt

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Stadt Wolfsburg

Auf dieser Themenseite zur Landtagswahl 2017 in Niedersachsen finden Sie alle News, Informationen und Prognosen zu der Wahl des niedersächsischen Landtags. mehr