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Stadt Wolfsburg Frauenhaus meldet sich jetzt zu Wort
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Frauenhaus meldet sich jetzt zu Wort
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22:10 22.03.2017
Wirbel und Hauswirtschaftsstelle: Uthe Bloch, Silvia Reisig-Drill, Heide Kruse, Sonja Pohl und Andrea Ritthaler (v.l) sind enttäuscht von der Enttscheidung im Sozialausschuss. Quelle: Telge
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Denn die Mitarbeiterinnen betrifft es. Sie sind enttäuscht und empört über die Entscheidung im Sozialausschuss. SPD und CDU hatten sich dort mit ihrem Antrag durchgesetzt: Danach soll die befristete ABM-Stelle wieder weiter verlängert werden. Aber nicht die bisherige Hauswirtschaftskraft Sonja Pohl, mit der Bewohnerinnen und Mitarbeiterinnen des Frauenhauses sehr zufrieden sind, soll sie bekommen. Pohl soll einen unbefristeten Job in der Schulversorgungsgesellschaft erhalten. PUG, FDP, Grüne, Linke/Piraten wollen auch die Stelle im Frauenhaus erhalten - aber weiterhin mit Sonja Pohl besetzen. Sie konnten sich jedoch nicht mit ihrem Antrag durchsetzen.

Sonja Pohl würde gern im Frauenhaus bleiben. „Die Arbeit macht mir viel Spaß“, sagt sie. Als 1,50-Euro-Kraft begann sie 2012, erhielt zahlreiche Befristungen - jetzt soll die Hauswirtschaftsstelle mit einer neuen ABM-Kraft besetzt werden.

„Die müssen wir wieder einarbeiten. Das dauert mindestens ein halbes Jahr“, erklärt Frauenhaus-Vorstand Andrea Ritthaler. „Es ist mehr Belastung, als eine Entlastung für uns“, so die beiden Geschäftsführerinnen Uthe Bloch und Heide Kruse. Denn Aufgaben wie Lebensmittel-Vorräte einkaufen, Zimmer nach einen Auszug kontrollieren, die die Hauswirtschaftskraft übernimmt, bleiben an den Sozialarbeiterinnen hängen. Da auch Kontrollaufgaben dazu gehören, leide das Vertrauensverhältnis zwischen Sozialarbeiterinnen und Frauen, fügt Mitarbeiterin Silvia Reisig-Drill hinzu.

Das Frauenhaus wünscht sich, dass Sonja Pohl die Hauswirtschaftsstelle weiterhin behält - und dass die Stelle endlich unbefristet ist. „Dann könnte die Arbeit in ruhigen Bahnen laufen“, so Andrea Ritthaler. Im April entscheidet der Rat, was mit der Stelle passiert. Das Frauenhaus hofft, dass der Vorschlag des Sozialausschusses noch einmal überdacht werde.

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