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Frauen-Dorf Umoja in Kenia: Soroptimist-Club spendet 2500 Euro

Wolfsburg Frauen-Dorf Umoja in Kenia: Soroptimist-Club spendet 2500 Euro

Die schlimmen Situationen reichen von häuslicher Gewalt über Zwangsehen bis zur Genitalverstümmelung. Als Schutz vor diesen und weiteren Schicksalen gibt es in Kenia das Dort Umoja nur für Frauen und Mädchen. Der Soroptimist International Club Wolfsburg unterstützt den Umoja-Freundeskreis mit 2500 Euro.

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Spendenübergabe für ein Dorf in Kenia: Der Soroptimist International Club Wolfsburg unterstützt den Freundeskreis Umoja mit 2500 Euro.

Quelle: Foto: Sebastian Bisch

Alt-Wolfsburg. Im Norden Kenias wurde 1990 das erste Frauendorf von Afrika gegründet. Vielen Frauen und Mädchen dient der Ort Umoja als Zuflucht. Als Ergebnis einer Benefizaktion spendete der Soroptimist International Club Wolfsburg jetzt am Wolfsburger Schloss 2500 Euro an den Freundeskreis Umoja.

Häusliche Gewalt, Früh- oder Zwangsverheiratung sowie Genitalverstümmelung sind die schlimmen Schicksale, vor denen Frauen in das Dorf flüchten. Ein zentrales Projekt ist eine Schule, die gerade den Kindern das Werkzeug für ein selbstbestimmtes Leben an die Hand geben soll. Vier Klassenräume für 200 Schüler gibt es dort, ein Anbau mit vier weiteren Räumen ist für Januar 2019 geplant. 50.000 Euro erfordert das Projekt, hierfür ist auch zweckgebunden die Wolfsburger Spende bestimmt.

Das Geld kam bei einer Benefizaktion im September zusammen, in Kooperation mit der Ostfalia-Hochschule sowie den Vereinen Wasser für Kenia und Freundeskreis Umoja. Umoja-Gründerin Rebecca Lolosoli aus Kenia war ebenfalls dabei. Den Erlös von 2500 Euro übergaben jetzt die Wolfsburger Soroptimistinnen an die Freundeskreis-Vorstandsmitglieder Waltraud Sarna und Ise Stockums.

Ihr Verein will nicht nur die Schule ausbauen. Lehrergehälter müssen gezahlt und Schulmahlzeiten finanziert werden (www.fk-umoja.org).

Von Kevin Nobs

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