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Frankfurt-Fan schlägt Beamten Faust ins Gesicht

Randale vor VfL-Heimspiel Frankfurt-Fan schlägt Beamten Faust ins Gesicht

Ein versöhnlicher Jahresabschluss war das nicht: Randale von VfL- und Gäste-Fans, vier Verletzte, vier Festnahmen - die Polizei hatte rund um das Fußball-Bundesliga-Spiel des VfL am Samstag gegen Eintracht Frankfurt alle Hände voll zu tun.

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Eintracht-Fans in der VW-Arena: Während des Spiels des VfL Wolfsburg gegen Eintracht Frankfurt blieb es ruhig. Vorher allerdings waren Fangruppen aufeinander losgegangen.

Quelle: Boris Baschin

Wolfsburg. „Beide Fangruppen haben gezielt die Auseinandersetzung gesucht“, so Peter Kühne, Einsatzleiter der Polizei Wolfsburg. Doch zunächst musste die Polizei in Hannover eingreifen: Auf dem Weg nach Wolfsburg machten rund 150 Frankfurt-Fans mittags in der Landeshauptstadt Halt und randalierten auf dem dortigen Weihnachtsmarkt. Ein starkes Polizeiaufgebot brachte die Randalierer zum Bahnhof. Von dort fuhren sie in die VW-Stadt. Dort wartete wiederum die Polizei auf sie und begleitete sie zur VW-Arena.„Dort kam es zu tumultartigen Zuständen“, berichtet Peter Kühne. Ein Gästefan habe einem Polizisten mit der Faust ins Gesicht geschlagen und dabei verletzt. Als die Beamten ihn festnahmen, wollte ein anderer Frankfurter ihn befreien - bei dessen Festnahme wurde er verletzt und im Klinikum behandelt. Die Beamten seien dann mit Flaschen beworfen worden und gingen mit Reizgas und Schlagstöcken gegen die Rowdys vor. Zwei weitere Frankfurter wurden festgenommen.

Parallel machten über 50 VfL-Fans auf dem Wolfsburger Weihnachtsmarkt Ärger: Sie gingen auf Frankfurt-Fans los. Auch dort griff die Polizei durch: „Wir haben die Personalien von 53 VfL-Anhängern aufgenommen“, sagt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Anschließend habe man die Fans zur VW-Arena begleitet. Während des Spiels - und danach - sei es ruhig geblieben. Kühne war trotzdem nicht zufrieden: „Den Einsatz von Reizgas und Schlagstöcken gab es lange nicht mehr.“

bis

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