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Frank Fischer rastet mit seinen 1200 Schafen

Wolfsburg-Warmenau Frank Fischer rastet mit seinen 1200 Schafen

Warmenau. Früher gab es rund um Wolfsburg tausende Schafe. Heute sieht man die Wolltiere nur noch selten. Und wenn, dann gehören sie bestimmt Frank Fischer, einem der letzten Schäfer der Region. Im Moment rastet er mit seiner riesigen Herde direkt an der A39, zwischen Warmenau und Weyhausen.

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Naturmensch: Frank Fischer zieht mit seiner Schafherde das ganze Jahr über durch die Region.

Quelle: Roland Hermstein

„Natürlich gucken die Leute, wenn sie mich und meine Schafe sehen“, erzählt Fischer lachend. Kein Wunder: 1200 Tiere - eine Mischung aus Cherolet- und Suffolkschaf - grasen auf den Äckern gleich hinter der Warmenauer Autobahnbrücke. „Darunter 600 Lämmer“, erklärt Fischer. Alle Tiere wurden kürzlich geschoren und wieder auf die Reise geschickt. „Wir sind bei Wind und Wetter draußen“, berichtet der bärtige Schäfer.

Eigentlich wohnt Frank Fischer in dem Ort Weißes Moor (Landkreis Gifhorn), zuhause fühlt er sich aber auf den Wiesen der Region mit seinen Schafen. „Je nachdem, wo es Futter gibt.“ Zwei- bis viermal pro Jahr kommt er nach Warmenau. „Das ist immer ein Erlebnis“, sagt Ortsbürgermeisterin Angelika Jahns. Vor allem Familien würden sich über den Besuch der Schafherde freuen. Auch der Schäfer freut sich: „Hier sind die Feuchtwiesen so schön.“

Geht das Gras zur Neige, zieht Fischer mit Schafen und Begleitern weiter - dem deutschen Schäferhund Bruno und dem altdeutschen Hütehund Fee. Die halten nicht nur die Schafe zusammen, sondern machen ihr Herrchen auch auf Passanten aufmerksam. Etwa VW-Mitarbeiter auf dem Weg zur Arbeit. „Viele sind gestresst“, sagt Fischer. „Büro? Das könnte ich nicht. Ich muss draußen sein. Bei meinen Schafen.“

bis

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