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Stadt Wolfsburg Flüchtlingshilfe wendet sich an Hubertus Heil
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Flüchtlingshilfe wendet sich an Hubertus Heil
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00:27 07.05.2018
Versammlung der Flüchtlingshilfe: Betty Rannenberg (l.) übernahm den Vorsitz von Ulrich Raschkowski (3.v.r.). Quelle: Foto: tim schulze
Wolfsburg

Anlass für den offenen Brief ist das Urteil des Verwaltungsgerichts Hannover, nach dem ein Flüchtlings-Bürge nun doch keine Sozialleistungen ans Jobcenter zurückzahlen muss. Auch in Wolfsburg hatte das Jobcenter Flüchtlings-Bürgen mit teils hohen Geldforderungen überrascht: Sie sollten alle Sozialleistungen für die Geflüchteten erstatten. Laut dem Urteil des Verwaltungsgerichts vom 2. Mai endet die Bürgschaft jedoch, sobald die Flüchtlinge offiziell anerkannt sind. Nun hoffen Flüchtlingshelfer Günter Schütte und seine Mitstreiter, dass die Jobcenter nicht in Revision gehen. Im offenen Brief bitten sie Arbeitsminister Heil, sich dafür einzusetzen.

Bei der Jahreshauptversammlung ging es auch um die Beratungsgespräche, die der Verein anbietet. „Die Beratungstätigkeit ist seit 2015/16 weiter gestiegen“, so Schütte. „2017 hatten wir knapp 2000 Gespräche. Zurückgehende Flüchtlingszuzüge bedeuten nicht weniger Beratungsbedarf.“ Wenn die Geflüchteten in eigene Wohnungen zögen und nicht mehr die Sozialarbeiter aus den Sammelunterkünften an der Seite hätten, steige der Beratungsbedarf sogar.

Ein weiteres Thema war der Umzug des Vereins in die Samlandstraße 15. In den neuen Räumen in Freizeitheim West fehlen immer noch Festnetzanschluss und Internet.

Intern gab es auch personelle Veränderungen: Ulrich Raschkowski kandidierte nicht mehr als Vorsitzender, ihm folgt Betty Rannenberg ins Amt. Ihren Stellvertreterposten übernimmt Ingrid Leitner. Als neue Kassenwartin wählte der Verein Miriam Seypold.

Von Frederike Müller

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