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Flüchtlinge ziehen auf eigene Faust weiter

Wolfsburg Flüchtlinge ziehen auf eigene Faust weiter

Wolfsburg. Die für Flüchtlinge hergerichtete Turnhalle in der Beuthener Straße bleibt vorerst ungenutzt. Denn aus den Hallen in der Dieselstraße und in Alt Wolfsburg sind so viele Flüchtlinge verschwunden, dass der Platz dort zur Zeit ausreicht.

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Vorerst ungenutzt: Weil so viele Flüchtlinge auf eigene Faust weitergezogen sind, wird der Platz in der Beuthener Halle zurzeit nicht benötigt.

Quelle: Boris Baschin

Wie viele Flüchtlinge genau weitergezogen sind, hatte die Stadtverwaltung am Wochenende noch nicht erfasst. Für die 76 Menschen, die gestern Abend mit einem Bus aus Passau ankamen, waren jedenfalls genügend Betten frei.

Die Landtagsabgeordneten Angelika Jahns (CDU) hat Kritik an der Aufnahme-Praxis geäußert. Man müsse doch wissen, wer sich in Niedersachsen aufhält, sagte sie. Michael Sothmann, Flüchtlingskoordinator in Wolfsburg, würde sich tatsächlich eine schnellere Registrierung durch das Land wünschen. Er sagt aber auch: „Wir sperren niemanden ein und halten die Familien auch nicht auf, wenn sie Verwandte suchen oder nach Schweden reisen.“

Trotz des Schwundes rechnet die Stadt damit, dass weitere Erstaufnahme-Einrichtungen entstehen müssen. Alternativen zu Turnhallen wie Industrieanlagen oder Gelände für Messehallen werden geprüft. „Wir können uns nicht zurücklehnen“, sagt Sothmann.

Der Ausbau für die Asylbewerber, die nach der Registrierung regulär zugeteilt werden, geht ebenfalls weiter. Momentan wird die ehemalige Lagerhalle der Tischlerei HvM in Reislingen ausgebaut, im November soll sie bezugsfertig sein. Parallel laufen Überlegungen, die künftige Unterkunft an der Dieselstraße, wo 245 Plätze geplant sind, um 77 zu erweitern. Der CongressPark soll als Notunterkunft frei bleiben, falls ein Heim geräumt werden muss. Angesichts brennender Unterkünfte in anderen Städten müsse man gewappnet sein.

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