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Flüchtlinge und Finanzen: Wolfgang Schäuble in Wolfsburg

Wahlkampfhilfe für die CDU Flüchtlinge und Finanzen: Wolfgang Schäuble in Wolfsburg

Polit-Prominenz in Wolfsburg: Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble sprach vor rund 120 Gästen über Prioritäten der Regierung und europäische Flüchtlingspolitik.

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Wolfgang Schäuble sprach in Wolfsburg auch über das Wahlergebnis, das aus seiner Sicht den Erfolg der CDU-Finanzpolitik in den letzten Jahren in keiner Weise widerspiegelt.
 

Quelle: Sebastian Bisch

Wolfsburg.  Er sei „noch ein bisschen heiser vom Bundestags-Wahlkampf“, entschuldigte sich Wolfgang Schäuble bei den 120 Gästen, die am Donnerstag ins Autohaus Wolfsburg gekommen waren, um den noch amtierenden Bundesfinanzminister und designierten Bundestagspräsidenten zu sehen. Mit seinem Besuch unterstützte Schäuble den CDU-Parteikollegen Peter Kassel in dessen Landtagswahlkampf.

Angelika Jahns, CDU-Kreisvorsitzende und scheidende Landtagsabgeordnete, begrüßte die Besucher und betonte, welch Ehre es sei, den viel beschäftigten Bundesfinanzminister zu Gast zu haben. Der begann gleich zu plaudern – unter anderem über das Ergebnis der Bundestagswahl, das aus seiner Sicht die Erfolge der „konsequenten Finanzpolitik“ nicht widerspiegele. „Wir müssen darüber nachdenken.“Nicht über die Finanzpolitik wohlgemerkt, die habe sich bewährt.

Nachgedacht hat Schäuble aber über Bildung, Forschung und Entwicklung sowie über die Digitalisierung – das alles stehe ganz oben auf der Prioritätenliste, um Chancengleichheit gerwährleisten zu können. Zweiflern will Schäuble zeigen, dass „westliche Werte der demokratisch-toleranten Kultur nicht nur für die auf der Sonnenseite“ gut seien. Konzept in der Flüchtlingspolitk: nachhaltige Entwicklungshilfe für Afrika und ein europäisches Konzept zur Sicherung der inneren und äußeren Grenzen. Nationalstaaten allein könnten die Probleme nicht lösen. „Gemeinsam schaffen wir es.“

Dem Kandidaten Kassel drückt Schäuble die Daumen. Es sei nicht einfach, die Wähler jetzt für den Wahlgang am 15. Oktober zu motivieren. Sein Besuch hat vielleicht dazu beigetragen.

Von Andrea Müller-Kudelka

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