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Stadt Wolfsburg Flüchtlinge: Jetzt werden Wohnungen gebaut
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Flüchtlinge: Jetzt werden Wohnungen gebaut
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16:59 12.02.2016
Neue Strategie: Die Stadt will jetzt Mietwohnungen in Wolfsburg bauen, in die zunächst Flüchtlinge einziehen; später soll daraus sozialer Wohnungsbau werden. Quelle: dpa
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Oberbürgermeister Klaus Mohrs sieht darin „eine der größten Herausforderungen der nächsten Jahre“.

Man müsse davon ausgehen, dass viele der zum Schluss anerkannten Flüchtlinge dauerhaft in Wolfsburg bleiben werden, sagt Erster Stadtrat Werner Borcherding: „Und das geht dann irgendwann nicht mehr in Hallen.“ Darum werden nun erstmals an drei Standorten jeweils bis zu 50 reguläre (einfache) Wohnungen errichtet, in die zunächst Flüchtlinge einziehen; später soll daraus sozialer Wohnraum innerhalb eines sich entwickelnden Quartiers werden. Ebenfalls neu: 400 Hallenplätze für Flüchtlinge  sollen in Ehmen entstehen (Seite 10).

Doch wie viele Flüchtlinge werden noch kommen? Das wüsste auch die Stadt gerne, Prognosen aber würden wöchentlich über den Haufen geworfen. Was Borcherding sicher weiß: „2014 hatten wir 339 Zuweisungen durchs Land, 2015 waren es 1139. Dreieinhalb mal so viel.“ Für 2016 rechne man mit 3000 Zuweisungen. Die 1350 vorhandenen Plätze sind voll, 2000 sind in Planung oder Bau, weitere werden benötigt. Zumal immer mehr Asylbewerber offiziell anerkannt werden (2015 in Wolfsburg: 276; 2016: wohl 800).

Und die Kosten? Für Bau-Investitionen und Betreuung rechnet die Stadt dieses Jahr mit Ausgaben von jeweils rund 12,5 Millionen Euro. Das Problem: Auf den Baukosten bleibt die Kommune überwiegend sitzen, weil Bundes-Programme fehlen. Das Geld für die laufende Betreuung wird erstattet – mit zwei Jahren Verzögerung.

fra

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