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Stadt Wolfsburg „Flexidoc“ vereinbart Familie und Beruf
Wolfsburg Stadt Wolfsburg „Flexidoc“ vereinbart Familie und Beruf
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18:07 15.12.2015
Startschuss für das „flexidoc“-Modell in Wolfsburg: Mark Barjenbruch, Katrin Erdmann, Dr. Rolf Otto und Klaus Mohrs (v.l.). Quelle: Manfred Hensel

„Das bietet ihnen mehr Flexibilität, um Beruf und Familie miteinander zu vereinbaren“, erklärt Mark Barjenbruch, Vorstandsvorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen. Genau das war der Grund, warum Katrin Erdmann in die Praxis ihres Vaters einsteigt. „Ich liebe meinen Beruf, möchte aber nicht auf Familie verzichten“, erklärt die 33-Jährige, die zwei Kinder (eineinhalb und drei Jahre) hat. Aber auch das finanzielle Risiko einer eigenen Praxis möchte sie nicht eingehen.

Dass jetzt die Tochter bei ihm mitarbeitet, sei Zufall, sagt Dr. Otto. Er arbeitet schon lange an einem Konzept, dass junge Mediziner ermutige, sich als Hausarzt niederzulassen. 2013 hat er diese Chance einer jungen Mutter aus dem Iran geboten, durch das „Flexidoc“-Projekt kam nun seine Tochter, die bislang in Hannover lebte, nach Wolfsburg. Für ihn sei das eine große Entlastung: „Ich behandle nicht mehr so viele Patienten am Tag“, erklärt Dr. Otto. Und wenn er „in vielen Jahren in der Ruhestand“ geht, sei die Nachfolge geregelt. Dr. Otto könnte sich vorstellen, mehr Mediziner in seine Praxis aufzunehmen.

Das „Flexidoc“-Modell biete genau das, was junge Leute heute in ihrem Job wünschen - Flexibilität, unterstreicht Barjenbruch. Damit seien die alten starren Strukturen aufgebrochen. „Das ist ein weiteres tolles Modell für unsere Stadt“ lobt Oberbürgermeister Klaus Mohrs.

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