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Fischsterben in der Aller: Feuerwehr barg Kadaver

Wolfsburg Fischsterben in der Aller: Feuerwehr barg Kadaver

Fischsterben in der Aller: Hunderte tote Fische trieben nahe der Badeland-Brücke in der Aller, Grund war offenbar Sauerstoffmangel. Der Sportfischerverein (SFV) schlug Alarm, die WAZ hakte bei der Stadt nach - und die schickte die Feuerwehr zur Rettungsaktion los.

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Rettungsaktion: Die Feuerwehr pumpte Wasser und barg die toten Fische aus der Aller.

Quelle: Britta Schulze (2)

Brassen, Weißfische, Hechte - tote Fische verbreiteten seit Montag einen bestialischen Gestank rund um die Badeland-Brücke. Ursache ist offenbar mangelnder Sauerstoff, Uwe Latzel vom SFV: „Wir haben 2,9 Milligramm pro Liter gemessen, normal wären zehn.“ Sauer sind die Sportfischer auf die Stadt: „Die Aller verschlammt immer mehr, hat keine Fließgeschwindigkeit. Wir weisen seit Jahren darauf hin.“ Wegen der Verschlammung erließ die Stadt letztes Jahr ein Betretungsverbot, mehr passierte nicht.

Nachdem die WAZ gestern nachhakte, passierte doch etwas: Die Verwaltung schickte die Feuerwehr los. Einsatzleiter Stephan Peuker: „Wir pumpen so viel Wasser um wie möglich“ - mit einem Wasserwerfer und weiteren Pumpen. „Mal schauen, ob es hilft.“

Im Einsatz waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Kästorf (Gruppenführer Patrick Zimmermann: „Wir pumpen bis heute Abend, falls kein Regen kommt“) und Vorsfelde, die mit dem Schlauchboot rausfuhr und die Fischkadaver mit dem Kescher raus holte; Gruppenführer Patrick Gries: „Wir helfen immer gern, wenn Not am Mann ist. Oder am Fisch.“

Eine Dauerlösung kann dies kaum sein, die Stadt setzt aufs Wetter: „Es soll kühler werden, wir rechnen mit Entspannung“, sagt Sprecherin Elke Wichmann.

fra

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