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Stadt Wolfsburg Firma Fehr holt die gelben Säcke weiterhin ab
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Firma Fehr holt die gelben Säcke weiterhin ab
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11:00 16.11.2016
Gelbe Säcke am Straßenrand: In der Vergangenheit gab es immer wieder Probleme mit nicht abgeholten gelben Säcken. Quelle: Manfred Hensel (Archiv)
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Normalerweise vollzieht sich die Abfuhr der Verpackungsmaterialien routinemäßig, wenn nicht, wie bereits manchmal passiert, Fahrzeugpannen bei Fehr für Terminprobleme sorgen. Wiederholt hatten sich deshalb die gelben Säcke in ganzen Straßenzügen getürmt oder die gelben Tonnen quollen über.

Nicht das einzige Problem: Im Frühjahr und jetzt wieder im Herbst mehren sich die sogenannten Fehlbefüllungen durch Materialien, die nicht in den gelben Sack gehören. „Es sind die Monate der Renovierungen“, weiß die Fehr-Sprecherin, „und dann landen gern mal Baumaterialien, Styropor-Deckenplatten, abgerissene Tapeten und anderes mehr in Sack oder Tonne.“ Für Fehr und den Sortierbetrieb ALBA in Braunschweig eine ärgerliche Sache. Denn sie müssen den „Restmüll“ kostenpflichtig entsorgen.

So sind die Männer auf den Abholfahrzeugen angewiesen, genauer hinzuschauen. Entdecken sie in den transparenten Säcken Fehleinwürfe, bleiben diese stehen. Ein Aufkleber mahnt, den Inhalt noch einmal vorschriftsmäßig zu analysieren. „Uns sind von unseren Mitarbeitern schon mal ein totes Kaninchen, ein Einbaugeschirrspüler, Flachbildfernseher, Windeln und Mengen vergammelter Essensreste gemeldet worden“, berichtet Sieglinde Groß. Die jeweilige Abfuhr wurde daraufhin verweigert.

Es gibt übrigens Stadtteile, in denen Bürger es mit den Befüllungen der Gelben Säcke weniger genau nehmen würden. Hehlingen, Westhagen, Vorsfelde Nord und der Innenstadtbereich schnitten vergleichsweise schlecht ab. „Hier müssen wir leider öfter als anderswo die gelben Säcke stehen lassen oder den gesamten Inhalt einer gelben Tonne auf den Müll kippen“, sagt Groß.

3886 Tonnen Material entsorgt

Die häusliche Sortierung und Sammlung von Leichtverpackungen (LVP) ist in Wolfsburg seit einigen Jahren relativ konstant. Wurden im Jahre 2011 insgesamt 3603 Tonnen aus gelben Säcken und Tonnen der Sortierung zugeführt, waren es in 2015 insgesamt 3886 Tonnen.

Prokuristin Sieglinde Groß von der Fehr Umwelt GmbH weist allerdings darauf hin, dass im gleichen Zeitraum auch die Einwohnerzahl Wolfsburg um rund 3200 gestiegen ist.

Laut verschiedener Studien liegt das Potenzial an Leichtverpackungen in Großstädten bei 32 Kilogramm pro Einwohner. Wolfsburg verzeichnete 2011 bei 29,50 Kilogramm/Einwohner und 2015 bei 31 Kilogramm LVP.

von Burkhard Heuer

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