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Filmdreh: Feuerwehr stand vor der Kamera

Wolfsburg Filmdreh: Feuerwehr stand vor der Kamera

Dunkle Rauchwolken standen am Dienstagnachmittag über dem Kanu-Club am Allersee. Doch es handelte sich um keinen Brand, sondern einen Filmdreh.

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Filmaufnahmen am Allersee: Die Wolfsburger Berufsfeuerwehr stand für die TU Clausthal vor der Kamera.

Quelle: Fotos (2): Manfred Hensel

Die Berufsfeuerwehr (BF) beteiligte sich damit an einem Projekt der Technischen Universität (TU) Clausthal.

Gegen 14.30 Uhr wurden die Nebelmaschinen am Kanu-Club in Gang gesetzt. Die Brandbekämpfer simulierten für die Kamera einen Wohnungsbrand, bei dem ein Löschzug samt Einsatzleitung in Aktion war.

Die Berufsfeuerwehr beteiligt sich an einem Projekt der TU Clausthal. Die Informatiker tüfteln zurzeit an einem Transponder-System, das bald bei Feuerwehren zum Einsatz kommen könnte. Die Sender sind in die Sitze der Einsatzfahrzeuge eingebaut. Die Feuerwehrleute tragen in ihrer Kleidung Transponder, auf die der Sender reagiert. Wenn sich ein Brandbekämpfer auf seinen Platz setzt, wird der Leitstelle sofort übermittelt, welcher Feuerwehrmann mit welcher Ausrüstung dort sitzt. „Das ist besonders gut für den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren“, sagte BF-Sprecher Marco Nicolai auf WAZ-Anfrage. So könne der Leitstellen-Disponent schneller entscheiden, ob er weitere Kräfte hinzuziehen muss - etwa, weil nicht genügend Atemschutzträger an Bord eines Fahrzeuges sind.

Der Film soll bald auf den Internetseiten von TU und Stadt veröffentlicht werden. Er soll Werbung für das Produkt machen, das im März auf der Computertechnik-Messe CeBIT in Hannover vorgestellt wird. „Es soll auch für Freiwillige Feuerwehren erschwinglich sein“, so TU-Informatiker Mirco Schindler.

rpf

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