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Feuerwehrverband entsetzt über die Angriffe

Silvester-Beschuss mit Raketen Feuerwehrverband entsetzt über die Angriffe

„Mit Entsetzen“ hat der Berufsverband Feuerwehr auf den Angriff auf Vorsfelder Feuerwehrleute in der Silvesternacht reagiert. „Wir verurteilen die Angriffe aufs Schärfte“, sagt Sebastian Neuwirth, Vorsitzender des Ortsverbandes Wolfsburg.

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Einsatz in Vorsfelde: In der Silvesternacht flogen Feuerwerksraketen offenbar gezielt in Richtung der Feuerwehr.
 

Quelle: Volkmar Weichert

Wolfsburg/Vorsfelde.  Nach Auffassung seines Verbands zeigten die Vorfälle „mehr und mehr den Werteverfall und die Verrohung der Gesellschaft. Es scheint ein Trend geworden zu sein, Feuerwerk zu nutzen, um Einsatzkräfte von Feuerwehren, Polizei und Rettungsdiensten damit zu bewerfen oder gar zu beschießen“, so Neuwirth in einer Pressemitteilung.

In dem speziellen Einsatz der Freiwilligen Feuerwehr Vorsfelde in der Straße Über dem Wechsel, der zusammen mit Kräften der Berufsfeuerwehr abgearbeitet wurde, sei es außerdem noch zu diversen Beleidigungen durch die Angreifer gekommen. Der Berufsverband Feuerwehr und die Deutsche Feuerwehr- Gewerkschaft verurteilten diese Angriffe auf das Schärfste, Neuwirth: „Wir möchten die Zivilbevölkerung dazu aufrufen, solche Straftaten nicht zu dulden, sie zu ächten und bei Beobachtungen diese der Polizei zu melden.“

„Vorbehaltlos zur Anzeige bringen“

Die ehrenamtlichen und hauptberuflichen Kräfte der Feuerwehr Wolfsburg inklusive denen des Rettungsdienstes und des Krankentransportes „möchten wir dazu aufrufen, solche und ähnliche Vorfälle jederzeit und vorbehaltlos zur Anzeige zu bringen“, sagt Neuwirth, der selbst Mitglied der Berufsfeuerwehr ist. Dank gelte der Polizei, die schnell am Ort des Geschehens gewesen sei; nun hoffe man, dass die Täter ermittelt und zur Verantwortung gezogen würden.

Von der Redaktion

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