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Feuerwehren im Sturm-Dauereinsatz

Wolfsburg Feuerwehren im Sturm-Dauereinsatz

Sturmtief Niklas wütete am Dienstag in Wolfsburg. Das bedeutete ab Nachmittag Dauereinsätze bis zum Abend für viele Freiwillige Feuerwehren. „Es war einer der schlimmsten Stürme, die wir in den vergangenen Jahren hatten“, sagt Stadtbrandmeister Helmut von Hausen.

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Dauereinsatz wegen des Sturms: Die Freiwilligen Feuerwehren hatten am Dienstag in Wolfsburg pausenlos zu tun.

Quelle: Foto: Hensel

Ein gutes Dutzend mal musste die Freiwillige Feuerwehr Fallersleben ausrücken. Abgedeckte Dächer von Wohnhäusern, umgestürzte Bäume, sogar zu einem herumfliegenden Trampolin, das die Gasleitung abgerissen hatte, musste die Truppe. „Alles war dabei. Wir hatten pausenlos zu tun“, sagt der stellvertretende Ortsbrandmeister Tim-Bastian Freier.

Die Nordsteimker Wehr zählte sechs Einsätze. Umgestürzte Bäume gehörten ebenso dazu wie ein Bushaltehäuschen-Dach, das drohte wegzufliegen. „Ein Einsatz kam nach dem nächsten, wir waren ohne Pause unterwegs“, so der stellvertretende Ortsbrandmeister Michael Koch.

Für die Sülfelder Wehr war Sturmtief Niklas „ähnlich schlimm wie Orkan Kyrill“, der 2007 über Deutschland wütete, sagt Ortsbrandmeister Arne Stalhut. Eine Zeder, die drohte umzustürzen, musste er mit seinen Kameraden und Unterstützung der Fallersleber Wehr fällen. „Die Zusammenarbeit hat wieder prima geklappt“, berichtet Stalhut.

Auch bei der Freiwilligen Feuerwehr Kästorf lief alles reibungslos. Aber Ortsbrandmeister Michael Dudek will bei Übungseinheiten jetzt verstärkt trainieren, Bäume zu zersägen. „Es ist etwas anderes, einen gerade umgestürzten Baum zu zersägen als vorbereitetes Holz.“

Die Vorsfelder Feuerwehr rückte wegen Sturmtief Niklas zwölf Mal aus. „Fast immer waren es umgestürzte Bäume“, sagt Pressewart Volkmar Weichert. Ein Einsatz folgte dem nächsten. „Wenn wir dachten, der Sturm legt sich, kam der nächste Einsatz“, so Weichert.

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