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Stadt Wolfsburg Schwan und Mauersegler gerettet
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Schwan und Mauersegler gerettet
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00:17 22.06.2018
Verirrt, verwirrt, verletzt: Ein Schwan hielt sich am Freitag stundenlang in Nähe der Penny-Filiale in der Mörser Straße in Ehmen auf. Die Berufsfeuerwehr fing das Tier schließlich ein. Quelle: privat
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Ehmen/Reislingen

Eigentlich sind Feuerwehrleute nicht zuständig, wenn es um die Rettung von Wildtieren geht. Am Wochenende eilten sie aber in gleich zwei Fällen auf Bitte von besorgten Passanten doch herbei. Und in beiden Fällen gab’s ein Happy End.

Hilferuf per Amtsnummer

Ein Schwan machte den Menschen in Ehmen am Freitagabend Sorgen: Er hatte sich verirrt oder war geflüchtet – jedenfalls hielt er sich nahe des Penny-Marktes an der Mörser Straße auf, fern von Wasser und Pflanzen. „Wir waren uns sicher, dass er Probleme mit seinem Bein hat“, berichtet Maren Reinecke, die schließlich über die Amtsnummer bei der Berufsfeuerwehr um Hilfe bat.

Penny-Mitarbeiter unterstützten bei der Rettung

Dort verwies man sie an den Naturschutzbund in Leiferde. Die Ehrenamtlichen dort sind zwar bereit, einen verletzten Vogel aufzunehmen – nur genügend Personal, um die Tiere einzufangen, haben sie nicht. Das wusste Maren Reinecke schon aus Erfahrung. Mittlerweile hatte sie zwar Verstärkung durch zwei Mitarbeitende des Penny-Marktes bekommen, aber einen ausgewachsenen Schwan einzufangen, trauten sich die drei nicht. „Der kann einem Menschen durchaus den Arm brechen“, weiß die Tierfreundin.

Ansprechpartner sind eigentlich die Jäger

Die Feuerwehr schickte schließlich doch ein Tierrettungs-Duo los. Zu fünft kesselten alle zusammen den Vogel ein, nachdem klar wurde, dass er offenbar nicht wegfliegen konnte oder wollte. „Die Berufsfeuerwehr hat den Schwan einem Tierarzt vorgestellt und dann am Allersee in die Natur entlassen“, berichtet Stadtsprecherin Elke Wichmann. Tipp für Wildtier-Freunde: Normalerweise helfen Jäger in solchen Fällen (WAZ berichtete).

Verfangen: Ein Mauersegler hing an der Fassade des Einkaufszentrums in Reislingen-Südwest fest. Feuerwehrleute aus Reislingen und Vorsfelde halfen dem Tier. Quelle: privat

Zur einer zweiten Tierrettung rückte am Sonntag um 20.10 Uhr die Freiwillige Feuerwehr Reislingen mit sechs Kräften zum Einkaufszentrum im Gerta-Overbeck-Ring aus. Dort hatte sich ein Mauersegler an der Fassade in Fäden verfangen. „Die Fäden stammten wohl von Gewebematten unter dem Schiefer-Giebel“, vermutet Pressewart Daniel Lieske. Ehrenamtliche aus Vorsfelde rückten mit ihrem Leiterwagen zur Unterstützung an und nach einer halben Stunde flog der Vogel in die Freiheit.

Von Andrea Müller-Kudelka

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