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Stadt Wolfsburg Feuerteufel: Langeweile oder Frust könnten ein Motiv sein
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Feuerteufel: Langeweile oder Frust könnten ein Motiv sein
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00:11 01.10.2016
Brandserie in Wolfsburg. Was treibt die Brandstifter zu ihren Taten an? Die WAZ sprach darüber mit Dr. Mohammad Zoalfikar Hasan (kl. Bild) vom AWO-Psychatriezentrum. Quelle: Britta Schulze
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Zweimal griff das Feuer schon auf Gebäude über, am Donnerstag brannten in Westhagen zudem mehrere an einem Container geparkte Fahrzeuge ab. Stadtbrandmeister Helmut von Hausen sagt: „Wir hoffen nur, dass nicht irgendwann noch Menschen verletzt werden.“ Es scheine so, als wenn sich der Feuerteufel langsam steigere.

Dr. Hasan betont: „Ich kann über niemanden tatsächlich befinden, den ich nicht persönlich untersucht habe. Brandstifter sind keine homogene Gruppe.“ Für diese Art von Feuerteufeln gebe es aber erfahrungsgemäß zwei mögliche Motivationen: „Die einen suchen Abenteuer - sie freuen sich über die Flammen und darauf, dass die Feuerwehr kommt. Es gibt aber auch Menschen, die benutzen die Brandstiftung als eine Art Ventil. Sie sind meist frustriert, aber kaum konfliktfähig und bringen so ihre Wut sichtbar zum Ausdruck“, erklärt

er. Untersuchungen zu Folge seien über die Hälfte der Brandstifter übrigens alkoholisiert, denn dann erst sinke die Hemmschwelle und die Personen geben dem Impuls nach, ohne weiter über die möglichen Folgen nachzudenken. Menschen seien gewöhnlich nicht ihr Ziel, aber natürlich immer gefährdet. „Meist sind die Täter Männer“, so Dr. Hasan. Auch Frauen hätten schon Feuer gelegt, bei denen habe es aber oft eine spezielle Vorgeschichte und stärkere psychopathologische Auffälligkeiten gegeben.

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Wolfsburg. Zum Weltstilltag am Donnerstag, 6. Oktober, rufen Mitglieder der Facebook Gruppe WOB Mamas zum öffentlichen Stillen in der City-Galerie auf. „Wir wollen zeigen, dass stillende Mütter willkommen sind - nicht nur, aber insbesondere in der City-Galerie“, erläutert Initiatorin Susanne Shamir.

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