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Feuer in zugemüllter Doppelhaushälfte

Wolfsburg-Sülfeld Feuer in zugemüllter Doppelhaushälfte

Sülfeld. Ein Feuer in einer zugemüllten Wohnung am Wasserkamp in Sülfeld sorgte am frühen Morgen für einen Großeinsatz der Feuerwehr. Dabei behinderte vor allem eine starke Rauchentwicklung die Löscharbeiten der 70 Einsatzkräfte in der zugemüllten Doppelhaushälfte.

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Feuer in Sülfeld: Es brannte in einer Doppelhaushälfte, die Wohnung war komplett zugemüllt. Die Brandursache ist laut Polizei noch unklar.

Quelle: Roland Hermstein

Der 58-jährige Bewohner konnte seine Wohnung noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr verlassen und blieb unverletzt. Nach WAZ-Informationen kam er in eine psychiatrische Klinik. Die Brandursache ist unklar, die Polizei ermittelt.

In Sülfeld brannte eine Doppelhaushälfte. Die Feuerwehr war mit 70 Einsatzkräften vor Ort, um das Feuer zu bekämpfen.

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Um 5.18 Uhr ging der Alarm bei der Feuerwehr ein, ein alltäglicher Einsatz wurde es nicht. Die Retter mussten zunächst mehrere Fenster einschlagen, um sich die nötige Sicht zu verschaffen und zum Brandherd vorzudringen. Das Problem: „Die Wohnung war stark zugestellt und vermüllt“, beschrieb Einsatzleiter Reiner Koch von der Berufsfeuerwehr Wolfsburg die Situation.

Michael Mraczny (30) wohnt direkt neben dem 58-Jährigen im selben Haus: „Ich wurde durch das laute Klopfen von der Feuerwehr an der Tür wach. Ich zog mich schnell an und bin sofort raus.“

Die 70 Feuerwehrkräfte gingen unter schwerem Atemschutz und mit zwei C-Rohren gegen den Brand vor. Einrichtungsgegenstände und Müll standen in Flammen, der Brand war zum Glück schnell gelöscht.

Deutlich langwieriger gestalteten sich die Nachlösch- und Aufräumarbeiten. „Mit einer Wärmebildkamera haben wir gezielt nach Glutnestern gesucht“, so Koch. Die Einsatzkräfte trugen einzelne Gegenstände wie etwa Einbauteile zum Ablöschen ins Freie. Am Ende hätten die Wehren laut Koch einen leichten Schaumteppich in der Wohnung ausgebracht. Bei den umfangreichen Nachlöscharbeiten rutschte ein Feuerwehrmann auf dem nassen Boden aus und fiel hin. „Ihm ist aber nichts passiert“, erklärte Koch.

„Derzeit sind die Räume des 58-Jährigen unbewohnbar, die benachbarte Wohnung blieb dagegen unversehrt“, sagt Polizeisprecher Thomas Figge. Außer der Berufsfeuerwehr waren die Feuerwehren aus Sülfeld, Ehmen, Mörse und Fallersleben im Einsatz, der um 10 Uhr auch für die letzten Kräfte beendet war.

joe

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