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Stadt Wolfsburg Feuer im Wald! 60 Einsatzkräfte proben den Ernstfall
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Feuer im Wald! 60 Einsatzkräfte proben den Ernstfall
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18:23 12.08.2018
Waldbrandübung am Rabenberg: Die Einsatzkräfte probten den Ernstfall – unter den wachsamen Augen der Übungsbeobachter. Quelle: Roland Hermstein
Rabenberg

Die Stadtfeuerwehrbereitschaft verfügt über spezielle Fahrzeuge, die in Katastrophenfällen wie Waldbränden oder Hochwasser auch bundesweit eingesetzt werden können. Bei der Waldbrandübung kamen die Fachzüge Wassertransport und Wasserförderung zum Einsatz. Das Szenario: Es brennt im Wald! Da gilt es, keine Zeit zu verlieren, schnell und auf den Punkt zu handeln.

1600 Liter Wasser pro Minute aus dem Stemmelteich gepumpt

Zunächst förderten die Feuerwehrmänner, alles Kräfte der Freiwilligen Wehren, Wasser aus einem Hydrate und befüllten damit die Fahrzeuge, die mit einem großen Faltbecken ausgestattet sind (insgesamt können so 11.000 Liter Wasser transportiert werden) und fuhren damit zur Einsatzstelle. In der zweiten Phase legten die Kräfte eine 1,3 Kilometer lange Schlauchleitung vom Stemmelteich bis in den Wald hinein. So konnten 1600 Liter Wasser pro Minute abgegeben und zum Löschen verwendet werden. Zum Vergleich: Über den Hydranten waren es nur 400 Liter pro Minute.

Hier einige Fotos von der Übung:

Wenn im Wald ein Feuer ausbricht, ist schnelles Handeln gefragt: Um dies zu gewährleisten, probten die Einsatzkräfte der Wolfsburger Stadtfeuerwehrbereitschaft den Ernstfall am Rabenberg am Samstag. Es lief nahezu reibungslos.

Bis zum Nachmittag dauerte die Übung, die in enger Abstimmung mit dem Stadtförster Dirk Schäfer stattfand. Die Organisatoren um Stadtbereitschaftsführer Jörg Unverzagt und seinen Stellvertreter Bernd Rieseler hatten sogar einige Hindernisse eingebaut: Unter anderem lagen Bäume auf den Waldwegen, die zunächst weggeräumt werden mussten. Nicht eingeplant war hingegen, dass die Zufahrtsstraße Uhlenhorst derart zugeparkt war, dass die großen Feuerwehrfahrzeuge nicht vorbeikamen und einen anderen Weg nehmen mussten. Sprecher Jürgen Koch: „Im Notfall kann das wertvolle Zeit kosten. Auch in Wohngebieten sollte immer eine Rettungsgasse frei gelassen werden.“

Freiwillige Feuerwehrkräfte übten gemeinsam

Thomas Kluza (50) ist seit 40 Jahren Mitglied bei der Almker Wehr und lobte das Zusammenspiel der Kräfte: „Es ist total wichtig, dass wir gemeinsam üben. Die Zusammenarbeit war toll und wir waren richtig schnell.“ Jannick Hilscher (27), Mitglied bei der Feuerwehr Reislingen: „Es war mal wieder gut, mit dem großen Tanklöschfahrzeug zu üben.“ Er ist seit seinem zehnten Lebensjahr bei der Feuerwehr, „und ich kann es nur jedem empfehlen. Es macht nämlich auch großen Spaß!“

Übung wurde schon ab Februar geplant

Das Ausarbeiten der Übung begann übrigens schon im Februar – da ahnte noch niemand, dass der Sommer derart trocken und die Waldbrandgefahr mittlerweile akut ist. Und: Die Kräfte haben nicht nur den Ernstfall geprobt, sondern auch einen ökologischen Beitrag geleistet. Sie führten dem Stemmelteich nach der Übung wieder Frischwasser zu und belüfteten so das Gewässer. Am Ende waren alle zufrieden: „Der Pendelverkehr mit dem Löschwasser lief reibungslos. Das war uns wichtig“, so Sprecher Koch.

Von Claudia Jeske

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