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Fernseher für die Intensivstation

Wolfsburg Fernseher für die Intensivstation

Jetzt hat die Operative Intensivstation einen zweiten Fernseher samt Transportwagen. Beides kostet zusammen 1700 Euro und ist ein Geschenk des Klinikum-Fördervereins. Dr. Arved Heinz und Dieter Söchtig vom Vorstand übergaben beides am Donnerstag der Station Z4.

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Fernseher für die Intensivstation: Dr. Arved Heinz, Dr. Karin Sydow, Dieter Söchtig und Gisela Twigg (v.l.) mit dem neuen TV-Gerät.

Quelle: Photowerk (bb)

Und sie machten gleich die erste Patientin damit glücklich: Gisela Twigg. „Ich bin Serien-süchtig“, verriet die 78-Jährige schmunzelnd. „Rote Rosen“, „Sturm der Liebe“ und „Verbotene Liebe“ - mit dem neuen Flachbildfernseher verpasst sie jetzt keine Folge ihrer Lieblingssendungen.

Das TV-Gerät ist viel mehr als bloße Unterhaltung. Für schwer erkrankte Menschen, die auf der Intensivstation überwacht werden müssen, biete das Fernsehprogramm wieder „erste Orientierung“, erklärt Dr. Karin Sydow. Außerdem sei ein wenig Ablenkung in der schweren Zeit enorm wichtig. „Ein Fernseher hört sich zunächst nach Luxus an, er ist aber Therapie für den Patienten“, unterstreicht Dr. Arved Heinz.

Deshalb war es keine Frage für den Förderverein, die Kosten dafür zu übernehmen. Er kaufte den Fernseher aus gesammelten Spendengeldern. Aber nicht nur den. Damit das Gerät verschiebbar ist, musste ein Transportwagen her, der bestimmte Sicherheits- und Hygiene-Standards erfüllen muss. Prof. Matthias Menzel, Leiter der Klinik für Anästhesie, bedankte sich für das großzügige Geschenk beim Förderverein des Klinikums.

syt

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