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Stadt Wolfsburg Fantastisches Volksfest: 325.000 strahlende Gesichter
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Fantastisches Volksfest: 325.000 strahlende Gesichter
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20:50 03.09.2017
Menschen, so weit das Auge reicht: Über 300.000 Besucher kamen zum Tag der Niedersachsen nach Wolfsburg und feierten drei Tage lang ein fröhliches Fest.  Quelle: Gero Gerewitz
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Wolfsburg

Wollte man eine kurze Zusammenfassung des Geschehens geben: Wo anfangen, wo aufhören? Waren die Konzerte von Johannes Oerding und Tim Bendzko, der Lochis oder von Sweety Glitter die Highlights des Events? Waren es die 6000 Aktiven an 200 Ständen, die Vereinen und Verbänden ein buntes Gesicht gaben? War es der farbenfrohe Festumzug mit über 2200 Menschen in Trachten, die für Tradition standen, oder war es der Blick in die Moderne mit Digitalisierung und autonomer E-Mobilität? Egal, wer für sich welche Höhepunkte ausgemacht hatte, in einem waren sich wohl alle einig: Die martialischen Straßensperrungen und das Großaufgebot an Polizei mochten zunächst irritierend wirken, vermittelten aber ein wohltuendes Gefühl der Sicherheit in unsichern Zeiten. Nicht nur, dass es zu keinem Anschlag kam: Auch Alltagskriminalität und medizinische Notfälle gab es viel weniger, als es angesichts der Menschenmassen zu befürchten gewesen wäre. Fast zu schön, um wahr zu sein, liest sich die Abschluss-Statistik der Polizei nach drei Tagen: zwei Körperverletzungen, ein Fahrrad-Diebstahl, eine Sachbeschädigung, ein Drogenverstoß und vier ganz schnell wieder gefundene vermisste Personen – das war’s. „Ausgesprochen friedlich“ sei der Einsatz für die mehreren Hundert eingesetzten Beamten verlaufen, stellt Wolfsburgs Polizeichef Olaf Gösmann wenig überraschend fest.

Tim Bendzko, Johannes Oerding, Jupiter Jones und Sweety Glitter: Beim Tag der Niedersachsen gab es am Samstagabend jede Menge musikalische Highlights.

Das Fazit von Oberbürgermeister Klaus Mohrs, der sich die Eröffnung der Veranstaltung mit Ministerpräsident Stephan Weil geteilt hatte, hätte besser kaum ausfallen können: „Ein absolut gelungenes Fest, fantastisch.“ Ein „bestens gelaunter Oberbürgermeister“ habe auf der Meile „nur zufriedene Gesichter gesehen, auch die Polizei war gut gelaunt“. Und Innen-Staatssekretär Stephan Manke lobte: „In nur neun Monaten haben Wolfsburg und die mehr als 6000 Aktiven ein unvergessliches, erfolgreiches Landesfest für Hunderttausende Besucherinnen und Besucher organisiert.“

 Man könnte es auch so formulieren: Wer was zum Meckern finden will, muss verdammt lange suchen.

Von Ulrich Franke

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