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Familienunfreundlich? Kritik an Wohnungsbau in Detmerode

Wolfsburg Familienunfreundlich? Kritik an Wohnungsbau in Detmerode

Bastian Michel - Landesvorsitzender der Familienpartei, Vertreter des Verbands kinderreicher Familien und Detmeroder - ist sauer wegen der Entwicklung des Neuland-Wohnbauprojekts an der Theodor-Heuss-Straße. „Hier wurde ein neues Kapitel der Familien-Unfreundlichkeit aufgeschlagen“, sagt er.

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Geplantes Bauprojekt in der Theodor-Heuss-Straße: Nach der Mitwirkung an der Planung ist der Verband kinderreicher Familien verärgert.

Grund für den Ärger: Das Wohnen mit Wohnberechtigungsschein wird nicht möglich sein. Genau das sei aber die große Hoffnung von sechs kinderreichen Familien gewesen, die er selbst zum Interessentenkreis dazu geholt habe, so Michel. „Es ist ein tolles Projekt, aber wir wurden hinters Licht geführt“, meint er.

„Ziel des Projektes ist es, eine gut gemischte Altersstruktur aus Familien, Singles und Paaren entstehen zu lassen“, erläutert Neuland-Sprecherin Stefanie Geisler. Sie sagt: „Die Vorstellungen der Interessenten schließen eine Inanspruchnahme von Fördermitteln grundsätzlich aus.“

In der Theodor-Heuss-Straße sollen 25 Mietwohnungen zwischen 56 und 136 Quadratmetern entstehen, der Baustart ist für dieses Jahr vorgesehen. Im Rahmen eines städtischen Pilotprojekts ließen Interessenten eigene Vorstellungen in die Planung einfließen. Der geplante Mix von der Eineinhalb- bis zur Fünf-Zimmer-Wohnung sei „eine große Herausforderung“, so Geisler. Nicht alles lasse sich unter einen Hut bringen, aus technischen Gründen wie der Lage von Wasserrohren, aber auch aus rechtlichen Gründen. Ein Problem: Für sozialen Wohnungsbau, der förderungswürdig wäre, gibt es Vorgaben zur Quadratmeterzahl pro Person.

Das hätte man den Betroffenen gleich deutlicher sagen sollen, meint Michel, denn: „Wir haben über Monate mitgewirkt.“

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