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Stadt Wolfsburg Falscher Hausanschluss? WEB findet’s heraus
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Falscher Hausanschluss? WEB findet’s heraus
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06:00 04.09.2018
Vollgelaufen: Richtige Hausanschlüsse können verhindern, dass Regenwasser ins Haus läuft. Quelle: Foto: WAZ
Wolfsburg

Mit jedem Starkregen laufen in Wolfsburg Keller voll. Und mit jedem vollgelaufenen Keller hagelt es Kritik an den Wolfsburger Entwässerungsbetrieben (WEB). Deren Kanalisation sei nicht leistungsfähig genug. Doch die kontert: Viele Häuser seien falsch an die Kanalisation angeschlossen. Um das zu beweisen, führt sie aktuell wieder „Nebeluntersuchungen“ durch.

Nebel an der falschen Stelle?

Kürzlich gab es „Nebeluntersuchtungen“ in Neuhaus. Der Ortsrat Neuhaus/Reislingen nimmt dies zum Anlass, um sich das Verfahren in der heutigen Sitzung am Dienstag, 4. September, ab 19 Uhr in der Burg Neuhaus erklären zu lassen. „Mit diesem Verfahren checkt die WEB, ob ein Haus richtig an die Kanalisation angeschlossen ist oder nicht“, sagt Ortsbürgermeister Hans-Jürgen Friedrichs. „Kommt der Nebel an der falschen Stelle raus, weiß man, dass der Hausanschluss nicht richtig ist.“

Das Verfahren nennt sich Signalnebeluntersuchung: Dabei wird künstlicher Nebel – etwa Theater- oder Disco-Nebel – in die öffentliche Straßenkanalisation geblasen. Er tritt an allen mit dem Straßenkanal verbundenen offenen Rohrenden gut sichtbar aus – etwa Dachentlüftungen oder Fallrohre, die den jeweiligen Anschlüssen des Entwässerungssystems zugeordnet werden können.

Hauseigentümer müssen korrigieren

Stadtsprecher Ralf Schmidt betont: „Nebeluntersuchungen finden statt, um Falschanschlüsse zu erkennen beziehungsweise ausschließen zu können.“ Im Klartext: Man erkennt, ob etwa Regenwasser im Schmutzwasserkanal landet oder Schmutzwasser im Regenwasserkanal. Stellt die WEB einen Falschanschluss fest, muss ihn der Hauseigentümer korrigieren.

„Das ist ein übliches Verfahren in ganz Wolfsburg sowie auch in den anderen Entsorgungsgebieten der WEB“, so Schmidt. „Es wird weitere Nebeluntersuchungen geben.“ Und langfristig hoffentlich auch weniger Keller, die volllaufen.

Von Carsten Bischof

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