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Stadt Wolfsburg Falscher Handwerker erhält Bewährungsstrafe
Wolfsburg Stadt Wolfsburg Falscher Handwerker erhält Bewährungsstrafe
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00:23 01.09.2018
Amtsgericht: Ein 31-Jähriger musste sich für mangelhafte Arbeiten bei einem älteren Ehepaar verantworten. Quelle: Boris Baschin
Wolfsburg

Der Angeklagte hatte zusammen mit zwei weiteren Männern die Reinigung des Pflasters und Fugenarbeiten auf dem Grundstück eines älteren Wolfsburger Ehepaars minderwertig ausgeführt und dafür im vergangenen Frühsommer 2000 Euro kassiert. Den Betrag muss der Angeklagte zurückzahlen.

Zunächst hatte ein anderer Mann aus dem Trio die 81-jährige Hauseigentümerin angesprochen und mit einem Flyer für die Arbeiten geworben. Daraufhin beauftragte der Ehemann den Angeklagten mit den Arbeiten. „Ich hatte vor, die Steine reinigen und mit einem Mittel gegen Unkrautwuchs neu verfugen zu lassen“, erklärte der 82-Jährige im Zeugenstand.

Das Pflaster war massiv verschmutzt

Als er dann am Tag darauf den großflächig auf dem Pflaster verteilten Quarzsand abfegen wollte, sah er, dass das Pflaster an vielen Stellen massiv verschmutzt war. Die Versiegelung sei nicht mit einem Sprühgerät, sondern mit Material aus einem Eimer erfolgt, so der Wolfsburger, der den Angeklagten auf dessen Wunsch direkt nach der angeblichen Erledigung der Arbeiten mit 2000 Euro in bar bezahlt hatte. Nach einer Reklamation der Arbeiten sei der Angeklagte nicht mehr erreichbar gewesen. Weitere 2000 Euro musste das Ehepaar für die Beseitigung der Schäden aufbringen.

Urteil: Vier Monate Bewährung und Rückzahlung von 2000 Euro

„Das war ein bilderbuchreifer Betrug“, sagte die Richterin. Sie verurteilte den vorbelasteten Angeklagten zu vier Monaten Bewährung und Zahlung von 2000 Euro. Die Arbeiten seien nicht ordnungsgemäß erfolgt und der 31-Jährige hätte die Leistungen gar nicht erbringen wollen. Das sah sein Verteidiger anders: Sein Mandat hätte die vereinbarten Leistungen erfüllt. Über die Art der Erfüllung könne man sprechen. Der Jurist hatte zuvor auf Freispruch plädiert.

Von Jörn Graue

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