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Falsche Strafzettel: Polizei und Stadt raten zu Anzeige

Wolfsburg Falsche Strafzettel: Polizei und Stadt raten zu Anzeige

Es steht zwar mit großen Buchstaben Strafzettel drauf, aber es ist keiner: Ein Unbekannter verteilt in Wolfsburg Flugblätter an Falschparker (WAZ berichtete), die er wüst beschimpft. Und zwar so, dass es im strafrechtlichen Sinne eine Beleidigung ist.

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Falsche Strafzettel in der Stresemannstraße: Auch Polizei und Stadt sind über den Fall informiert.

Quelle: Photowerk (mv)

„Wer solch ein Flugblatt an seinem Auto hat, kann eine Anzeige wegen Beleidigung stellen“, erklärt Polizeisprecher Sven-Marco Claus. Auf dem Blatt beschimpft der Verfasser den Falschparker unter anderem als „idiotisch“ und „rücksichtslos“ - und benutzt weitere Kraftausdrücke. Das sei durchaus beleidigend, so Claus. Wer solch ein Strafzettel-Flugblatt bekommt, kann Anzeige bei der Polizei erstatten.

Dazu rät auch die Stadt. Fühle sich jemand durch die Schmäh-Zettel beleidigt, „muss zivilrechtlich dagegen vorgegangen werden. Die Stadt kann hier nicht weiterhelfen“, sagt Elke Wichmann von der Stadtkommunikation.

Betroffen war zuletzt eine Wolfsburgerin, die in der Stresemannstraße am Schillerteich falsch geparkt hatte. Woher die Strafzettel stammen, ist im Prinzip klar: aus dem Internet. Dort kann man sie herunterladen. Das Gerücht, dass man diese falschen Strafzettel in der Innenstadt sogar kaufen könne, bestätigte sich gestern allerdings nicht.

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