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Fallersleber Messerstecher: Täter nicht schuldfähig?

Wolfsburg-Fallersleben Fallersleber Messerstecher: Täter nicht schuldfähig?

Der 31-jährige Georgier, der im Fallersleber Asylbewerberheim einen Russen fast totgestochen hat, ist möglicherweise schuldunfähig. Das Opfer schwebte zwischenzeitlich in Lebensgefahr, der Verdächtige sitzt weiter in Untersuchungshaft.

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Hafenstraße: Hier kam es zu den fast tödlichen Messerstichen.

Quelle: Gerrit Pfennig (Archiv)

Nach bisherigen Ermittlungen könnte eine psychische Erkrankung in Verbindung mit einem verhängnisvollen Cocktail aus Tabletten und Alkohol den Mann zu der brutalen Tat getrieben haben. Fest steht, dass es am späten Abend des 26. April im Asylbewerberheim in der Hafenstraße zu einem Streit zwischen dem 31-Jährigen und dem zehn Jahre älteren Russen gekommen war. Mitbewohner hatten daraufhin die Polizei gerufen, eine Streife fand den 41-Jährigen blutüberströmt und mit lebensgefährlichen Stichwunden im Oberkörper. Beide standen unter Alkoholeinfluss.

Ein psychiatrisches Gutachten soll jetzt die Frage klären, ob der 31-Jährige zum Tatzeitpunkt schuldunfähig war. „Bis das Gutachten vorliegt, wird es allerdings noch einige Zeit dauern“, sagt Birgit Seel, Sprecherin der Staatsanwaltschaft. Zu den genauen Hintergründen des Streits wollen die Ermittler zurzeit noch keine Angaben machen. „Wir haben alle Beteiligten vernommen, über den Inhalt werden wir bis zur Vorlage des Gutachtens aber keine Aussagen machen“, sagt Polizeisprecher Klaus-Dieter Stolzenburg. Der mutmaßliche Täter bleibt in Untersuchungshaft.

seb

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