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Fall Podehl: Staatsanwaltschaft prüft

Wolfsburg Fall Podehl: Staatsanwaltschaft prüft

Wolfsburg. Das Rätselraten im Fall Podehl geht weiter. Nach wie vor gibt das Innenministerium keinerlei inhaltlichen Informationen darüber preis, warum gegen den bisherigen Wolfsburger Polizeichef ermittelt wird. Immer wahrscheinlicher erscheint, dass Wolfsburgs Kripo-Chefin Imke Krysta womöglich eine wichtige Rolle spielt.

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Rätselraten in der Polizei-Affäre: Das Innenministerium gibt weiter keine Informationen preis, warum gegen Wolfsburgs bisherigen Polizei-Chef Hans-Ulrich Podehl ermittelt wird. Foto: Archiv

Quelle: Roland Hermstein

Gegen den Wolfsburger Polizeichef Hans-Ulrich Podehl waren „ernstzunehmende Vorwürfe“ aufgetaucht, die ein „innerdienstliches verhaltensbezogenes Fehlverhalten“ zum Gegenstand hätten. „Mehr sagen wir aus Gründen der schutzwürdigen Interessen aller Beteiligten nicht“, unterstrich Ministeriumssprecher Matthias Eichler gestern auch in der Landespressekonferenz in Hannover – selbst dort wurde nachgefragt.

Immerhin: Mittlerweile liegt der Fall auch der Staatsanwaltschaft vor. Die soll prüfen, ob neben den bisherigen disziplinarrechtlichen Ermittlungen auch eine mögliche strafrechtliche Bewertung des Falls erforderlich ist.

Zu den „Beteiligten“ zählt neben Podehl mindestens Polizeipräsident Michael Pientka, gegen den ebenfalls ermittelt wird – was wusste er, wie ging er damit um? So weit hatte es das Ministerium bestätigt.

Immer mehr erhärtet sich der Verdacht, dass auch die Wolfsburger Kripo-Chefin Imke Krysta in irgendeiner Form zu den „Beteiligten“ gehören dürfte. Sie hatte sich Mitte Juni Hals über Kopf auf eigenen Wunsch übergangsweise versetzen lassen, wenige Wochen später wurden die Ermittlungen gegen Podehl bekannt. Hat Krysta diese ins Rollen gebracht, geht es um Vorfälle zwischen ihr und Podehl? Fragen, auf die das Innenministerium keine Antworten gibt. Auch Podehl und Krysta nicht – für die WAZ waren beide nicht zu erreichen.

 fra

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