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Fall Podehl: Polizeipräsident Pientka räumt Fehler ein

Wolfsburg/Braunschweig Fall Podehl: Polizeipräsident Pientka räumt Fehler ein

Braunschweig. Der Braunschweiger Polizeipräsident hat eigene Fehler im Zusammenhang mit der Versetzungsserie innerhalb der Wolfsburger Polizei eingeräumt. Er habe bereits im Juni von einem möglichen Fehlverhalten des dortigen Polizeichefs Hans-Ulrich Podehl gegenüber Kripo-Chefin Imke Krysta erfahren, sagte er am Freitag.

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Affäre um Polizeichef Podehl: Polizeipräsident Pientka hat auf der Pressekonferenz am Freitag Fehler eingräumt.

Quelle: Kevin Nobs

Daraufhin habe er Krysta auf eigenen Wunsch versetzt und Podehl in seiner Funktion belassen.  

„Mit den mir heute vorliegenden Erkenntnissen hätte ich selbst bereits am 8. Juni zu einer anderen Bewertung kommen, ein Disziplinarverfahren einleiten sowie Herrn Podehl vorübergehend von seiner Aufgabe freistellen müssen“, erklärte er. Durch seine Fehleinschätzung habe er Raum für Spekulationen geschaffen, dass Krysta ein Fehlverhalten zuzurechnen oder sie die Ursache sei. „Das ist jedoch falsch“, sagte er. 

Vor rund einer Woche war bekannt geworden, dass Polizeichef Podehl wegen eines Disziplinarverfahrens gegen ihn versetzt worden war. Auch gegen Pientka selbst läuft ein Verfahren, um zu prüfen, inwieweit er vom möglichen Fehlverhalten wusste und wie er damit umgegangen ist. Am Mittwoch wurde bekannt, dass auch die Wolfsburger Kripo-Chefin Krysta ihren Dienstort verlassen hat. Zu einem möglichen Zusammenhang gab es am Freitag keine näheren Informationen.  

Alle Versetzungen seien temporäre Maßnahmen, erklärte Pientka. Die Staatsanwaltschaft Braunschweig prüfe derzeit, ob die Vorwürfe auch strafrechtliche relevant seien.

dpa/lni

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